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18:52 13.05.2019
Im Haus der Feuerwehr Großflintbek soll künftig die Feuerwehr Flintbek ihre Heimat haben. Am Donnerstag, 16. Mai, werden die Ortsvorstände gewählt.
Flintbek

Es war ein langer Weg bis zur Entscheidung, die Ortswehren Großflintbek und Voorde in einem ersten Schritt zusammenzulegen. Im Dezember 2017 wurden die Weichen gestellt, der Bauausschuss votierte mit großer Mehrheit für die Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses Großflintbek um fünf Stellplätze für Einsatzfahrzeuge. Der Anbau an das bestehende Gerätehaus im Storchennest ist die Voraussetzung für die Zusammenlegung der Wehren Voorde und Großflintbek zur Freiwilligen Feuerwehr Flintbek.

Die Planungen ließen Feuerwehr, Verwaltung und Kommunalpolitik ins Grübeln kommen - in dem Zusammenhang wurde dann über eine große, zukunftsorientierte Lösung nachgedacht. Dabei standen auch die Sollstärken der einzelnen Ortswehren auf dem Prüfstand. Das Ergebnis: „Wir als Gemeinde und damit Träger der Feuerwehr mussten uns die Frage stellen, ob bei den geforderten baulichen Notwendigkeiten von zwei bis drei zusätzlichen Fahrzeughallen es nicht sinnvoll wäre, die Zusammenlegung der Wehren Flintbeks an einem Standort durch bauliche Möglichkeiten auf den Weg zu bringen“, erklärte Bürgermeister Olaf Plambeck.

Anbau kostet 1,8 Millionen Euro

Und so kamen die Planungen auf den Weg, seit 16. Februar 2019 bilden die Ortswehren Voorde und Großflintbek bereits eine „Wohngemeinschaft“,  zum 1. Juli erfolgt die offizielle Zusammenlegung.Die geschätzten Kosten für den Anbau liegen bei rund 1,8 Millionen Euro.

Bei der Ortswehr Großflintbek sind derzeit 45 aktive Kameraden ehrenamtlich tätig, 550 fördernde Mitglieder unterstützen ihre Arbeit. Wehrführer ist Dirk Hagenah. Rund 22 Aktive zählt die Wehr in Voorde, die von John Robert Ramm geleitet wird.

Die Heimat der Feuerwehr Großflintbek im Storchennest 1 soll künftig das gemeinsame Zuhause der Freiwilligen Feuerwehren Flintbek sein. Am Donnerstagabend sollen daher eine Ortswehrführung sowie eine stellvertretende Ortswehrführung gewählt werden. Auch die einzelnen Gruppenführer und ihre Stellvertreter stehen zur Wahl, Wahlvorschläge mussten zwei Wochen vor dem Wahltermin schriftlich beim Bürgermeister der Gemeinde Flintbek eingereicht werden.

Dirk Hagenah neuer Ortswehrführer?

Ein Vorschlag wurde bei der Gemeinde eingereicht, verriet Verwaltungschef Plambeck gegenüber den Kieler Nachrichten. Heißer Favorit: Dirk Hagenah, der bisherige Ortswehrführer der Feuerwehr Großflintbek hat sein Interesse an dem Amt bekundet.

Erfahrung hat er, schließlich leitet er seit Jahren die Ortswehr Großflintbek, 2018 waren es allein 61 Einsätze, rund 100 weitere Termine in Sachen Aus- und Fortbildung standen für die Brandschützer auf dem Plan. Auf der letzten Jahresversammlung machte Hagenah deutlich, dass ein gutes Miteinander wichtig für den geplanten Schritt der Zusammenlegung sei. „Macht weiter bis bisher, dann schaffen wir das“, appellierte er dabei an seine Mannschaft. Auch für den Stellvertreter gibt es einen Vorschlag: Jürgen Greiwing.

Mit der Zusammenlegung der beiden Ortswehren stehen weitere Projekte an: Der Anbau von fünf Stellplätzen und die Indienststellung der neuen Drehleiter soll dann losgehen. In Eigenleistung wurde 2018 am Feuerwehrhaus mit einem Podest der Bereich vor dem Notausgang vergrößert sowie eine andere Tür eingebaut.

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