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Rendsburg Werbetafeln weiter strittig
Lokales Rendsburg Werbetafeln weiter strittig
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17:09 11.06.2009
Bordesholm

In der jüngsten Sitzung des Bau- und Planungsausschusses lehnten Hubert Andreas (CDU) und Freidemokrat Helmut Berger die Einführung einer Satzung zur Gestaltung von Werbeanlagen kategorisch ab. „Eine Satzung würde bürokratische Hemmnisse aufbauen, und bisher haben wir strittige Fälle ohne Probleme regeln können“, erklärte Berger. Jörg-Roger Peters (CDU) könnte sich eine auf das Ortszentrums-Kerngebiet beschränkte Satzung vorstellen: „Ebenso wie einheitliche Lampen oder Pflasterung sollte auch die Werbung aus einem Guss sein, da muss man sich eben mal beschränken.“

Der von der Verwaltung eingebrachte Vorschlag mit einem Kostenvolumen von 5300 Euro ist den Sozialdemokraten um Jutta Sührk zu teuer. „Wir sehen ein, dass eine Satzung auf die Besonderheiten Bordesholms zugeschnitten sein muss, aber der Preis ist zu hoch“. Das Gremium vertagte eine Entscheidung, zunächst soll ein kostengünstigerer Vorschlag eingeholt werden. Der örtliche Handwerks- und Gewerbeverein (HGV) lehnt eine Satzung nach wie vor als Einschränkung der unternehmerischen Freiheit ab. „Es ist doch eine Geschmacksfrage, wie sollen denn die Kriterien aussehen, da ist der Streit doch programmiert“, erklärte der HGV-Vorsitzende Jürgen Baasch. Die organisierten Geschäftsleute sind aber bereit, in einem Gremium zur Schlichtung von Streitfällen mitzuarbeiten. Von einer Klage gegen die mögliche Verabschiedung einer Werbemittel-Satzung ist auch keine Rede mehr.

Dafür hat der HGV-Chef einen anderen Vorschlag: „Man könnte in einem Bebauungsplan für den Ortskern Festlegungen vereinbaren.“ Für die stellvertretende Hauptamtsleiterin Ilona Ingwersen ist diese Idee kein gangbarer Weg: „Damit wäre ein Bebauungsplan überfrachtet und angreifbar.“ Ausdrücklich lud sie die Geschäftswelt zur Mitarbeit ein. „Wir sind nicht gegen Werbung, wir möchten den HGV voll mit einbinden. Es geht um ein geordnetes, ortsverträgliches Bild, und das müsste auch im Interesse der Geschäftsleute sein“, sagte Ingwersen.

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