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Rendsburg Die Felder sind keine flotten Feger
Lokales Rendsburg Die Felder sind keine flotten Feger
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06:00 03.01.2019
Von Sven Janssen
Bürgermeisterin Petra Paulsen (SPD) und Liegenschaftsausschussvorsitzender Hans-Heinrich Brockmann (CDU/BFF) machen es vor: An der Dorfstraße Ecke Am See müssen die Anlieger nicht nur, wie überall in Felde, die Gehwege von Dreck, Eis und Schnee frei halten, sondern den gesamten Kreuzungsbereich. Quelle: Sven Janssen
Felde

Die sei aber nicht immer unmissverständlich formuliert und werfe immer wieder Fragen auf, sagte Bürgermeisterin Petra Paulsen (SPD).

Mit einem Infozettel will die Gemeinde jetzt für Klarheit sorgen. Nicht nur für den Winterdienst. Als Faustregel kann man sagen, dass alle Gehwege und kombinierten Geh- und Radwege im Ort von den Anliegern in der Zeit zwischen 7 Uhr und 20 Uhr in einer Breite von 1,50 Metern von Eis und Schnee freizuhalten sind, ganz gleich, ob sie an einer Gemeindestraße oder einer Kreis- oder Landstraße liegen. An Gemeindestraßen, die keinen Geh- und Radweg haben, müssen die Anlieger einen 1,5 Meter breiten Streifen auf der Fahrbahn freihalten.

„An vier besonders gefährlichen Fahrbahnstellen müssen die Bürger zusätzlich auch die Straßen freihalten“, erklärt Liegenschaftsausschussvorsitzender Hans-Heinrich Brockmann. In der vergangenen Sitzung der Gemeindevertretung hatte Felde die Liste der gefährlichen Stellen noch ergänzt. Zu den Mündungsbereichen Raiffeisenstraße und Dorfstraße, Wulfsfelder Weg und Dorfstraße sowie dem Vorderen Mühlenweg Ecke Mühlenkamp ist jetzt noch die Einmündung der Straße Am See an der Dorfstraße hinzugekommen.

Salz darf, so Paulsen, im Winter nur in Ausnahmefällen, wie beispielsweise Blitzeis verwendet werden oder an besonders gefährlichen Stellen, wie Treppen, Rampen oder bei starkem Gefälle.

Baumscheiben dürfen generell nicht mit Salz bestreut werden. „In der Regel reichen Sand oder andere abstumpfende Mittel“. Die Wege sind auch tagsüber freizuhalten. Wer während dieser Zeiten nicht anwesend ist, der kann dafür beispielsweise einen Dienstleister beauftragen.

Hält man sich nicht an die Auflagen, können Bußgelder bis zu 511 Euro verhängt werden, sagte Thies Boller vom Ordnungsamt. Komme es zu einem Schaden, weil nicht ordnungsgemäß geräumt wurde, sei man dafür zudem haftbar.

„In engen Straßen sollte bei Schneefall darauf geachtet werden, dass mindestens 3,5 Meter Fahrbahnbreite frei sind, sonst kann der Schneepflug nicht räumen“, so Paulsen. In engen Anwohnerstraßen rät sie während dieser Zeiten generell vom Parken am Fahrbahnrand ab.

Aber auch in der warmen Jahreszeit sind die Felder nicht vom Reinigungsdienst befreit. „In den vergangenen Monaten mussten wir immer wieder feststellen, dass Straßeneinläufe und Entwässerungsanlagen verstopft waren, weil viel Sand eingespült wurde“, sagte Brockmann. Ein Grund dafür sei, dass die Rinnsteine von den Anliegern nicht regelmäßig gereinigt worden waren. Mindestens einmal im Monat seien die Anlieger an allen Gemeindestraßen dazu verpflichtet.

Neben den Rinnsteinen müssten auch die Einläufe in die Entwässerungsanlagen sauber gehalten werden. „Das Herausnehmen und Reinigen der Sinkkästen gehört aber nicht dazu“, stellte Brockmann klar.

Alle Infos zu den Pflichten der Anwohner im Internet unter www.felde.de

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