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Rendsburg An Nachfrage mangelt es in Nortorf nicht
Lokales Rendsburg An Nachfrage mangelt es in Nortorf nicht
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19:30 16.05.2017
Von Gunda Meyer
Im Wohngebiet Am Kirchstieg geht es flott voran: Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern ist groß. Quelle: Gunda Meyer
Nortorf

Der Blick auf das entstehende Wohngebiet am Kirchstieg in Nortorf zeigt: Die Nachfrage nach Grundstücken für den Wohnungsbau ist groß. „Die 34 Grundstücke sind alle verkauft oder reserviert“, erklärt Torsten Manthey vom Bauamt des Amtes Nortorfer Land. Es gibt sogar eine Warteliste.

Überwiegend junge Familien bauen auf den Flächen, die zwischen 560 und 1070 Quadratmeter groß sind. Nur acht Monate hat es gedauert, bis alle Grundstücke angefragt waren. „Die Nachfrage ist ungebrochen, wir mussten für die Grundstücke keine Werbung machen“, so Manthey weiter.

Vertrag für neues Wohngebiet geschlossen

Auch wer auf der bereits erschlossenen Fläche an der Bargstedter Straße nicht untergekommen ist, könnte in Zukunft eine Chance auf ein Grundstück in Nortorf haben, muss sich allerdings noch gedulden. „Wir haben die Verträge für ein weiteres Wohnbaugebiet unterzeichnet“, berichtet Bürgermeister Horst Krebs. Lage und Details zur Fläche gab er allerdings noch nicht bekannt.

Bei den Gewerbeflächen geht es nicht voran

Aber nicht nur bei der Wohnbebauung gibt es Potenzial und Nachfrage, auch in Sachen Gewerbeflächen soll sich künftig einiges tun. Auf drei Gebieten im Amtsgebiet geht es derzeit nicht voran: auf dem Areal Am Hofkamp in Nortorf, im Interkommunalen Gewerbegebiet Wegkamp an der Autobahn7 in Dätgen sowie auf der Fläche an der Timmasper Landstraße in Gnutz.

Im Gebiet Am Hofkamp an der Gnutzer Straße ist noch Platz für Unternehmen, die sich da ansiedeln wollen. Quelle: Gunda Meyer

„Die Nachfrage von Unternehmen nach dem Gebiet in Nortorf ist da. Das Problem ist, dass sich dort nur bestimmte Betriebe ansiedeln dürfen“, erläutert Torsten Manthey. Weil das Gebiet Am Hofkamp an der Gnutzer Straße in Nortorf, das verkehrsgünstig an der Landesstraße328 und nahe der Autobahn7 liegt, durch EU-Mittel gefördert wird, gibt es besondere Anforderungen an die Interessenten: „Da dürfen sich nur Betriebe niederlassen, die im produzierenden Gewerbe oder Dienstleistungsbereich tätig sind“, so Manthey. Das sind zum Beispiel Stein-, Glas- oder Stahlhersteller.

Ein Gutachten ist veraltet

Erschwerend kam hinzu, dass die 17,2 Hektar große Fläche solange brach gelegen hat, dass dort ein Biotop entstanden ist. Es musste untersucht werden, ob sich dort schützenswerte Flora angesiedelt hat. Das ist zwar nicht der Fall, jedoch muss nun ein neuer Umweltbericht mit einem Bodengutachten erstellt werden. Ein erstes aus dem Jahr 1999 ist veraltet. Sollten die Flächen irgendwann alle verkauft sein, hat die Stadt die Möglichkeit, auf dem Areal zwischen Hochzeitswald und Itzehoer Straße, gegenüber der Gnutzer Straße, weitere 6,5 Hektar auszuweisen.

Dätgen wartet auf Förderbescheid

Ob der Bau des Interkommunalen Gewerbegebiets der Gemeinden Dätgen und Bordesholm sowie der Stadt Nortorf schnell vorankommt, entscheidet sich im Juni. Dann kommt der Förderbescheid der Investitionsbank Schleswig-Holstein. Wenn dieser positiv ausfällt, soll zügig mit der Ausschreibung für die Erschließung begonnen werden. „Diese aber noch in diesem Jahr umzusetzen, wird wegen des Winters schwer“, stellt Dätgens Bürgermeister Henry Ehlbeck klar. Im März haben auf dem Areal die Arbeiten zum Bau des Landtechnikbetriebes Busch Poggensee begonnen.

Auch die Gnutzer Fläche ruht

Noch nicht erschlossen ist auch das Gewerbegebiet in Gnutz, das mit einer Fläche von rund 1,9 Hektar ausgewiesen ist. Dass sich dort in absehbarer Zeit etwas tut, sieht der Gnutzer Bürgermeister Markus Mehrens nicht kommen. „Die Unternehmen orientieren sich eher in Richtung Autobahn, und da unser Gebiet nicht durch EU-Mittel gefördert ist, sind die Preise auch etwas höher als auf dem Nortorfer Gebiet.“

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