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Rendsburg Staatsanwaltschaft ermittelt nach Unfall
Lokales Rendsburg Staatsanwaltschaft ermittelt nach Unfall
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16:58 15.05.2019
Von Niklas Wieczorek
Bei dem Zugunglück in Alt Duvenstedt wurden mehrere Personen verletzt. Quelle: Carsten Rehder
Alt Duvenstedt

Am 8. Mai 2019 war ein Regionalzug mit einem Schwerlaster auf einem Bahnübergang zusammengestoßen. Bei dem Unfall wurden sieben Menschen schwer und sechs leicht verletzt. Seitdem steht die Frage im Raum, warum der Laster über die Gleise fuhr.

Die genauen Umstände des Unglücks sind aber weiter unklar. Noch am Unfalltag habe die Staatsanwaltschaft einen Sachverständigen eingeschaltet, so Bimler. Dieser versuche derzeit die genauen technischen Umstände des Zusammenpralls auf dem Bahnübergang zu ergründen. Für das Fehlverhalten einzelner gebe es derzeit „noch keine konkreten Anhaltspunkte“, so Bimler.

Ob Sicherheitsauflagen vernachlässigt wurden, beispielsweise Stellen hätten verständigt werden müssen, wollte der Oberstaatsanwalt noch nicht kommentieren. Auch die Deutsche Bahn und die Transporterfirma Tennet hielten sich mit Stellungnahmen zurück.

Schwerlasttransport nur unter Auflagen

Bimler stellte für einen Schwerlasttransport generell klar: "Es werden Auflagen erteilt. Aber völlig unklar ist, welche Fristen dabei eingehalten wurden." Ihm zufolge werde das Gutachten eher "Monate als Wochen" in Anspruch nehmen. Anschließend versuche die Behörde durch Vernehmungen des Lokführers oder des Transporterfahrers ein vollständiges Bild des Ablaufs zu erhalten.

Wegen der umfangreichen Reparaturarbeiten lief der Zugverkehr auf der Strecke Hamburg-Flensburg bislang nicht wie gewohnt. "Wir gehen davon aus, dass der Verkehr von Donnerstag an zum Berufsverkehr wieder uneingeschränkt laufen wird", sagte eine Bahnsprecherin am Mittwoch.

Hier sehen Sie Bilder vom Bahn-Unfall in Alt Duvenstedt bei Rendsburg und den Aufräumarbeiten
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