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Rendsburg Gemeinde startet mit neuer Homepage
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16:24 20.01.2017
Von Torsten Müller
Homepage auf allen Geräten: Bürgermeister Ingo Sander (CDU, links) und Torben Dierks stellten am Freitag die neue Internetseite der Gemeinde Kronshagen vor. Quelle: Torsten Müller
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Kronshagen

„Es wurde Zeit, dass wir mal was machen“, sagt Torben Dierks, im Rathaus auch für den Internetauftritt zuständig. Die Gestaltung der bisherigen Homepage war 2008 entwickelt worden – angesichts der rasanten Entwicklung in der digitalen Welt schon fast ein Relikt aus dem IT-Mittelalter. Dennoch ließen sich auf dieser Seite bis zuletzt viele Informationen entnehmen. Die Modernisierung kostete rund 11000 Euro. Das Geld fiel vor allem für die professionelle Begleitung bei der Entwicklung der visuellen Darstellungsform, beim Datentransfer und der Bedienung an. Die Pflege der Homepage übernehmen Rathaus-Mitarbeiter selbst. Das Programm gab’s für lau. „Typo 3 ist ähnlich wie Linux frei nutzbar“, sagt Dierks.

 Bewegte Bilder sind das Erste, was der Nutzer der neuen Homepage bemerkt. Das Zweite ist eine veränderte Menüstruktur für das Klicken: Was erledige ich wo?, Bürger- und Ratsinfo sowie digitaler Ortsplan fallen sofort in den Blick. Es sind dauerhafte Elemente der neuen Startseite. Daneben gibt es Themenbereiche, die die Kronshagener derzeit stark beschäftigen, wie etwa die Ortskernentwicklung, die Zukunft der Grundschulen und neue Mitbürger.

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 Erstmals ist auch der Zuständigkeitsfinder Schleswig-Holstein in die Homepage eingebunden. Unter Bürgerservice sind Antragsformulare, rechtlich einwandfreie Texte für kommunale Leistungen sowie die direkten Ansprechpartner im Rathaus enthalten. Bürgermeister Ingo Sander (CDU) macht jedoch klar: „Nach wie vor sind die Bürger im Rathaus herzlich willkommen. Dort bekommen sie weiterhin alle Informationen.“

 Nutzerfreundlicher ist auch der Veranstaltungskalender, der jetzt statt einer Listenansicht eine Monatsübersicht bietet, bei der jeder Tag angeklickt werden sowie speziell unter Stichworten wie Sport und Senioren gesucht werden kann. In acht bis zehn Wochen soll ein weiteres Modul freigeschaltet werden, das Veranstaltern die Möglichkeit gibt, Termine selbst und umfangreicher als bisher zu melden. In etwa einem Vierteljahr gibt es zudem die lang ersehnte Kronshagen-App fürs Handy. „Über den digitalen Ortsplan kann man sich dann mit GPS direkt zum Restaurant oder zur Kita führen lassen“, sagt Torben Dierks. Nur bei Facebook hat die Gemeinde noch keinen eigenen Auftritt geplant.

Die Ausweisung von Windeignungsgebieten war erneut Thema in der Sitzung des Umwelt- und Wegeausschusses am Donnerstagabend in Flintbek. Bis zum 30. Juni können Anregungen oder auch Bedenken abgegeben werden. Ob die Gemeinde es bis dahin schafft, sich auf eine Stellungnahme zu einigen, scheint fraglich: Diverse Anträge wurden gestellt. Nach längerem Hin und Her zwischen den Fraktionen stand schnell fest: Es wird wieder keinen Beschluss geben.

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