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Segeberg A20: Frust über harte Minister-Haltung
Lokales Segeberg A20: Frust über harte Minister-Haltung
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17:40 30.08.2019
Von Klaus J. Harm
Die Visualisierung zeigt die geplante Brücke für die A20 hinter dem Ortsschild von Klein Gladebrügge über die L83 nach Bad Segeberg. Mit Schutzmaßnahmen können die Gladebrügger kaum rechnen. Quelle: Land Schleswig-Holstein
Klein Gladebrügge

Zur Kommunalwahl im vergangenen Jahr war Bürgermeister Volker Göttsche (AKW) noch überzeugt gewesen, sich beim geplanten Bau der Autobahn 20 an der nördlichen Dorfgrenze zu Bad Segeberg mit dem Verkehrsministerium zu besserem Lärmschutz einigen zu können. Bislang plant das Land eine Brücke dort.

Mit Änderungswünschen für eine Trog- und Tunnellösung sei die Gemeinde gegen Beton gerannt, berichtete Volker Göttsche nun im Planungsausschuss. „Minister Bernd Buchholz will die A20 so bauen, wie geplant; koste, es was es wolle“, schilderte Volker Göttsche seinen Eindruck.

"Sinnloser Besuch" im Verkehrsministerium

Der Besuch im Verkehrsministerium sei völlig sinnlos gewesen. Nach aktueller Planung will das Land die A20 über die L83 führen, die Bad Segeberg und Klein Gladebrügge verbindet. Seit Jahren wehrt sich die Gemeinde auch gerichtlich gegen dieses Vorhaben, vor allem unter Göttsches Vorgänger im Bürgermeisteramt Arne Hansen (AWG).

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Die A20-Planung befindet sich im Fehlerheilungsverfahren, nachdem das Bundesverwaltungsgericht 2013 schwere Fehler festgestellt hatte etwa im Hinblick auf den Artenschutz für Fledermäuse und auf die Trassenführung. Vor allem hatte das Gericht den Planern aufgegeben, auch südlichere Trassen zu prüfen.

Buchholz lehne südlichere A20-Trasse ab

Eine Alternativtrasse könnte etwa zwischen Klein Gladebrügge und Traventhal verlaufen. Dort würden weniger Umweltgesichtspunkte gegen die Autobahn sprechen, sind die Klein Gladebrügger überzeugt.

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Doch südlichere Streckenvariante habe Minister Bernd Buchholz als zu teuer abgelehnt, berichtete Bürgermeister Volker Göttsche im Ausschuss. Der Besuch bei Bernd Buchholz sei sinnlos gewesen, er werde nicht noch einmal dorthin zu Gesprächen fahren, resümierte Volker Göttsche. Das Einzige, was ihm dort an Maßnahmen zum Schutz für Klein Gladebrügge vor den Auswirkungen der Autobahn versprochen worden war, seien höhere Bäume an der Brücke durch das Dorf gewesen.

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