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Segeberg AKN-Fahrgäste sollen nicht im Regen stehen
Lokales Segeberg AKN-Fahrgäste sollen nicht im Regen stehen
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06:00 27.08.2013
Von Einar Behn
Michael Heise und Monika Busch brachten gestern den neuen Regenschirmautomaten an. Blau, grün und schwarz sind die Schirme. Die Farbe kann nicht gwählt werden. „Männer brauchen also keine Angst zu haben, einen pinken Schirm zu ziehen“, versicherte die AKN-Marketingchefin. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Bad Bramstedt. In diesen Tagen an Regen zu denken, fällt schwer. Doch Michael Heise aus Brunsbüttel freut sich schon auf Herbst und Regen, dann klingelt es bei ihm in der Kasse, oder besser, im Automaten. Am Montag schraubte er in Bad Bramstedt seinen fünften Regenschirmautomaten an einem AKN-Bahnhof an. Insgesamt gibt es schon 22 solcher Schirmspender im Großraum Hamburg.

 Monika Busch von der AKN findet das einen tollen Service. „Den Regenschirm vergessen, hat doch jeder schon mal und hier vom Bahnhof in die Bramstedter Innenstadt sind es ja doch ein paar Schritte.“ Vier Euro in Münzen in den Automaten gesteckt, einen altertümlichen Drehknopf betätigt, der an Kaugummi-Automaten erinnert, und schon purzelt unten ein Klappschirm heraus. „Der hält so manchen Sturm aus“, hat Monika Busch bereits festgestellt, auch wenn „man für 4 Euro natürlich keinen echten Knirps erwarten kann.“

 Heise ist Fanchsice-Nehmer bei Dry2Go, verkauft die Schirme also in Kommission. An den AKN-Bahnhöfen von Quickborn bis Bad Bramstedt gibt es mittlerweile seine Automaten. Aber auch in Parkhäusern hat er sie schon angeschraubt. Leben kann er davon nicht, aber „es läuft ganz gut“, hat Heise festgestellt. Den Münzeinwurf mit massiven Drehgriff haben die Automaten, weil Heise so keinen Stromanschluss benötigt. „Ich kann sie praktisch überall anbringen“, sagt er. In Bad Bramstedt nutzte er als Automatenständer einen Begrenzungszaun. ben