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Segeberg Gelbe Säcke: Keine Rationierung
Lokales Segeberg Gelbe Säcke: Keine Rationierung
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16:22 12.12.2016
Von Andrea Hartmann
Michel Meißner (links) und Jan Stephan Bötel (2. von rechts) von der Firma Optisys steuern ab Januar die Sammlung der gelben Säcke, die beim WZV entsorgt werden, erläuterten WZV-Chef Jens Kretschmer (rechts) und WZV-Ingenieur Torsten Höppner. Quelle: Andrea Hartmann
Kreis Segeberg

Optisys löst zum Jahresende die Firma Gollan ab. Von Unzuverlässigkeit und anderen Problemen des Unternehmens war die Rede gewesen. Doch nun „sind wir auf einem guten Weg“, betonte bei einem Pressegespräch, zu dem der Wege-Zweckverband (WZV) der Gemeinden im Kreis Segeberg eingeladen hatte, dessen Chef Jens Kretschmer .

 Für die Bürger soll der Wechsel möglichst reibungslos vor sich gehen. Dennoch nicht unbemerkt, denn Optisys wird Ende dieses Monats an Mehrfamilienhäusern seine Sammelbehälter für die gelben Säcke aufstellen, obwohl die Firma Gollan ihre Gefäße voraussichtlich bis dahin nicht abgebaut haben wird. „Gollan wollte seine Behälter nicht an uns verkaufen“, sagte Meißner. Mitgenommen würden auf jeden Fall alle gelben Säcke, versicherte er.

 Vier Fahrer und drei Helfer der neuen Firma fahren künftig durch das Kreisgebiet und holen die Säcke ab. Die neuen gelben Tüten, die Optisys verteilt, sollen stabiler sein als die bisherigen. Die alten Exemplare dürfen weiterhin benutzt werden, betont Kretschmer, und: „Es findet keine Rationierung statt.“ Es hatte Aufregung über die Verteilung der Säcke gegeben. Nach wie vor werden sie an den bekannten Stellen wie zum Beispiel Supermärkte verteilt, allerdings pro Kunde nicht mehr als zwei Rollen mit jeweils 13 Säcken. Jedem Bürger steht aber frei, sich an anderen Stellen weitere Rollen zu holen. Allerdings wird die Firma ihre Ausgabe an die Sammelstellen überwachen. „Wenn ein Kiosk eine sehr hohe Abgaberate hat, müssen wir da nachhaken“, kündigte Jan Stephan Bötel an, dessen Familie vier Unternehmen besitzt, neben Optisys unter anderem die Firma Elbe-Containerdienst, die sich um die Entsorgung von Altglas kümmert.

 Die Gebühren des WZV für Abfallabholung und -entsorgung im Kreis Segeberg bleiben 2017 unverändert. Sie stehen unter www.wzv.de/BioPlus_Tarife.php. Online ist bereits der neue Abfallkalender für 2017, der noch vor Weihnachten an alle 95000 Haushalte im Kreis verschickt werden soll. „Rund 50 Prozent der Kunden klicken mittlerweile die Online-Version an“, berichtete Julia Büttner, Leiterin der WZV-Abteilung „Nachhaltige Entwicklung“. Im Internet kann sich jeder eine personalisierte Version des Kalenders erstellen, die auch aufs Smartphone übertragen werden kann.

 Enthalten ist im Abfallkalender wieder eine Jahresübersicht mit den Abholterminen für die verschiedenen Behälter und eine Übersicht darüber, wie Abfall richtig sortiert wird – auch auf Arabisch, Albanisch und Armenisch. Neu aufgenommen wurden unter anderem Informationen zum Glasrecycling und zum richtigen Umgang mit Elektronikschrott.

Die Kaltenkirchener lieben ihren Weihnachtsmarkt. Das wurde bei der 33. Auflage in der Budenstadt am Rathaus wieder deutlich. „Ich glaube, dass wir fast 10000 Besucher hatten“, sagte ein zufriedener Organisator André Ahrens, Vorstandsmitglied im Ring für Handel, Handwerk und Industrie.

Klaus-Ulrich Tödter 11.12.2016

„Anbaden“ heißt es erstmals am Neujahrstag ab 13 Uhr im Strandbad Ihlsee in Bad Segebefrg. Die ganz Mutigen können sich nach der Silvester-Party in das eiskalte Wasser stürzen. Der Erlös der Veranstaltung soll einem guten Zweck zugeführt werden: der Schwimmausbildung von Kindern.

Michael Stamp 10.12.2016

Wie geht es mit dem Kaltenkirchener Stadtbus weiter? Auf keinen Fall so wie bisher, meint Bürgermeister Hanno Krause. „Er muss einfach attraktiver werden“, meint er. Denkbar wären weitere Fahrzeuge (bislang fährt ein Bus), mehr Komfort und Veränderungen im Haltestellennetz.

Klaus-Ulrich Tödter 10.12.2016