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Segeberg Asklepios sieht sich von Stadt getäuscht
Lokales Segeberg Asklepios sieht sich von Stadt getäuscht
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10:20 17.09.2019
Von Einar Behn
Die Erschließungsarbeiten am Lostücker Weg sind angelaufen. Asklepios behauptet, der Boden ist weicher als von der Stadt angegeben. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Der Hamburger Klinikkonzern will ein automatisiertes Zentrallager für alle zum Konzern gehörenden Kliniken in Bad Bramstedt bauen. Dafür kaufte das Unternehmen ein 2,5 Hektar großes Grundstück in dem gerade in der Erschließung befindlichen Gewerbegebiet.

Die Bauarbeiten sollten nun beginnen, Bodenuntersuchungen ergaben aber, dass der Baugrund zu weich ist, um die riesige Halle zu errichten. „Unsere Erkenntnisse decken sich nicht mit den Angaben der Stadt“, so der Asklepios-Sprecher. Das Bauen sei dort mit erheblich größerem Aufwand und Kosten verbunden als geplant.

Nun laufen Gespräche mit Bürgermeisterin Verena Jeske. Auch ein Rücktritt des Konzerns vom Kaufvertrag steht im Raum, was für Bad Bramstedt ein herber Verlust wäre. Asklepios hatte Gewerbesteuerzahlungen im siebenstelligen Bereich angekündigt, weit mehr, als jedes andere Unternehmen in Bad Bramstedt bezahlt.

Jeske hatte erklärt, dass die Stadt selbst Bodenproben entnehmen ließ. Die hätten eine Bebaubarkeit der Wiesen am Lohstücker Weg ergeben. Dass der Untergrund in Bad Bramstedt moorig ist, sei aber allen bekannt gewesen.

Knapp drei Wochen ist es her, dass das Ehepaar Renate und Thomas Volkland, beide Stadtvertreter, die Kaltenkirchener Wählergemeinschaft Pro-Kaki verlassen haben. Jetzt, nach einem erholsamen Urlaub, haben sie entscheiden, wo ihre kommunalpolitische Arbeit künftig Früchte tragen soll: in der CDU.

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