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Segeberg Aldi darf Markt erweitern
Lokales Segeberg Aldi darf Markt erweitern
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09:57 26.08.2019
Von Anna Maria Persiehl
Für das Areal nördlich/rechts des Marktes muss der Flächennutzungsplan geändert werden. Quelle: Anna Maria Persiehl
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Bad Bramstedt

Der Planungsausschuss empfahl in seiner jüngsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung, die Satzung für die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes zu beschließen. Der Lebensmitteldiscounter will seinen vorhandenen Mark mit einer Fläche von 840 Quadratmetern erweitern. Vorgesehen ist, den Altbau abzureißen und eine neue Filiale zu errichten. Der Bebauungsplan 23 für diesen Bereich, der ebenfalls geändert wird, ermöglicht bis zu 1200 Quadratmeter Verkaufsfläche, die planungsrechtlich auch im F-Plan festgezurrt werden müssen. Die 13. F-Planänderung für diesen Bereich war notwendig, weil die vorgesehene bauliche Nutzung im nördlichen Bereich nicht von dem gültigen Flächennutzungsplan abgedeckt wird.

CDU gegen die Erweiterung

Die Erweiterungswünsche von Aldi lehnt die CDU ab. Wie Fraktionschef Stefan Brumm erklärte, halte die CDU an dieser Stelle einen noch größeren Lebensmittelmarkt für nicht passend. „Heute brauchen die Supermärkte mindestens 1200 Quadratmeter. Was wir Lidl erlaubt haben, sollten wir auch Aldi gestehen“, betonte SPD-Fraktionschef Jan-Uwe Schadendorf. Auch Bürgermeisterin Verena Jeske machte die Kommunalpolitiker auf die veränderten Anforderungen aufmerksam. In Gesprächen mit Rewe habe sie erfahren, „man wird in Zukunft über 1500 bis 1800 Quadratmeter und nicht mehr über 1200 Quadratmeter sprechen.“ Mit den Stimmen von SPD, FDP und Grünen verabschiedete der Ausschuss die Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung.

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