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Segeberg Am Rodelberg: Grundstücke heiß begehrt
Lokales Segeberg Am Rodelberg: Grundstücke heiß begehrt
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11:00 16.07.2018
Von Lutz Timm
Bürgermeister Holger Fischer freut sich, dass die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet Am Rodelberg voranschreiten. Quelle: Lutz Timm
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Die Gemeinde mit derzeit knapp 2500 Einwohnern wächst: Zwischen den Straßen Lüttdörp und Dorfstraße sowie dem ehemaligen Bahndamm sollen 32 Grundstücke für Einfamilienhäuser entstehen. Zusätzlich will die Gemeinde auf zwei Flächen zwei Mehrfamilienhäuser errichten lassen. Neben Einzelhausgrundstücken hat die Gemeinde zwei Bauplätze für zwei Mehrfamilienhäuser reserviert.

In den Mehrfamilienhäusern sollen Mietwohnungen entstehen

Dafür können sich Investoren bewerben. Zwei Volletagen und ein Staffelgeschoss sind möglich; so sollen zwischen zwölf und 20 Wohnungen, teilweise im niedrigpreisigen Mietsegment entstehen. Auf der andere Seite der Straße Lüttdörp ist ein Kinderspielplatz vorgesehen. Außerdem kann sich Fischer vorstellen, das notwendige Regenrückhaltebecken jenseits der Dorfstraße attraktiv auch als Aufenthalts- und Pausenort für Anwohner und Radfahrer zu gestalten.

Die Nachfrage ist groß – am Ende entscheidet das Los. Die Warteliste im Amt sei gut gefüllt, berichtete Fischer. Wenn es an die Vergabe der einzelnen Grundstücke geht, muss sich der Leitende Verwaltungsbeamte des Amts oder der Amtsvorsteher als Los-Fee betätigen und unter notarieller Aufsicht die Kandidaten für die Grundstücke auswählen.

Grundstücke in Hanglage sind besonders begehrt

Ende 2018 oder Anfang 2019 könnte der Startschuss für die ersten Häuser fallen, schätzt Bürgermeister Holger Fischer. Doch bevor es soweit ist, werden noch einige Lkw-Ladungen Erde bewegt. „Derzeit wird die Dorfstraße aufgerissen und die Regen- und Schmutzwasserleitungen eingesetzt“, berichtete Fischer. Vor allem die Arbeiten an dem neuen Regenrückhaltebecken seien eindrucksvoll. 

Drei Millionen Euro für die Erschließung

Für die Erschließungsarbeiten muss die Gemeinde rund drei Millionen Euro bezahlen. Auf dem topografisch „interessanten“ Areal – die Wiese war im Winter lange Zeit ein beliebter Treffpunkt zum Schlittenfahren – sind besonders die Grundstücke in Hanglage mit Blick in die Feldmark begehrt. Besondere Voraussetzungen für eine Bewerbung, etwa einen Wohnsitz im Amt Itzstedt, gibt es nicht.

Schon jetzt ist eine Erweiterung geplant

Kürzlich hat die Gemeindevertretung zudem den gestaffelten Grundstückspreis festgelegt: 210 bis 250 Euro pro Quadratmeter müssen die Käufer aufbringen, je nach Bebaubarkeit und Lage. Gute Nachrichten gibt es für Bewerber, die im Losverfahren leer ausgehen: Die Gemeinde plant bereits eine Erweiterung des Baugebiets.

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