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Segeberg CDU will Jürgen Lamp durchsetzen
Lokales Segeberg CDU will Jürgen Lamp durchsetzen
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06:03 21.11.2018
Von Birgit Panten
Die bisherigen Kandidaten der vorschlagsberechtigten CDU, Maren Storjohann (Seth) und Jürgen Lamp (Tangstedt), waren zuvor in mehreren Abstimmungen gescheitert. Quelle: Birgit Panten
Itzstedt

Die bisherigen Kandidaten der vorschlagsberechtigten CDU, Maren Storjohann (Seth) und Jürgen Lamp (Tangstedt), waren zuvor in mehreren Abstimmungen gescheitert.

SPD-Vertreter Helmut Thran war es schließlich, der am 8. November im Itzstedter Amtsgebäude die CDU gebeten hatte, doch den seit 15 Jahren tätigen Bürgermeisterkollegen Dwenger vorzuschlagen. Er wisse, dass dieser auch in den Fraktionen der Wählergemeinschaften und seiner Partei Anerkennung genieße. Bei einer Sitzungsunterbrechung hatte sich die CDU anschließend beraten und durch Arne Müssig verkündet: „Die CDU begrüßt den Vorschlag, möchte aber mehr Zeit zur Beratung.“ Er lud zu einem Termin mit den anderen Fraktionen.

Dieser fand am Freitag mit jeweils zwei Vertretern aus CDU, Wählergemeinschaften und SPD statt.  Die Zusammenkunft sei sehr kurz gewesen. „Hinter den Kulissen rasselt es bei der CDU gewaltig“, sagte ein Delegationsmitglied. Ergebnis war die Mitteilung der CDU, dass Tangstedts Bürgermeister Jürgen Lamp doch wieder als Kandidat antreten wird. Man hoffe augenscheinlich darauf, dass bei den anderen Fraktionen mal mehr als eine Person fehlen würde. Im November war ein Vertreter der Wählergemeinschaft im Urlaub und dessen Stellvertreter erkrankt. Auch wenn es für Jürgen Lamp bei der Wahl stimmenmäßig nicht reichte, konnte bei dem CDU-Vorschlag, die Besetzung der Ausschüsse auf zehn Mitglieder anzuheben, in offener Abstimmung eine Mehrheit gefunden werden.

„Mit der durchgesetzten Anhebung auf jeweils zehn Ausschussmitglieder droht jetzt in jeder Sitzung ein Patt“, meinte Itzstedts Bürgermeister Helmut Thran. Er ist tief erbost über die Drohung „Wenn Lamp nicht gewählt wird, bekommt ihr keinen Ausschussvorsitz“, von Seiten der CDUThran und seine Fraktion hätten sich einen ausgleichenden Amtsvorsteher gewünscht, keine derartige Konfrontation. Anscheinend wolle die CDU Zufallsmehrheiten riskieren. „Ich sehe keinen Ausweg mehr aus diesem Dilemma.“

Die Vertreter der Wählergemeinschaften sehen es ähnlich. Die CDU habe gemerkt, dass sie sich durchsetzen könnte, wenn der eine oder andere im Gremium fehle.

Die unterschiedlichen Ansichten in der eigenen Partei sieht Bernhard Dwenger als Ursache des Debakels. Er wisse, dass unter den Kollegen des Alt-Amtes einige hinter ihm stehen, andere eher zu den Tangstedter Meinungen tendieren. „Ich muss diesen Posten nicht haben“, betonte Dwenger. Aber nach der letzten Sitzung habe er die Lage anders gesehen. Nun sei ihm das Ergebnis lediglich per Mail mitgeteilt worden.

Jürgen Lamp bleibt in der verfahrenen Situation bei seiner demonstrativen Gelassenheit. „Mich belastet das nicht“, sagt der ehemalige Polizeibeamte. Für seinen Kollegen Dwenger habe es in der CDU keine Mehrheit gegeben, deshalb sei er gefragt worden, ob er sich ein weiteres Mal zur Wahl stellt.

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