Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Anmelden
Segeberg Jugendliche mit Schlittschuhen gesehen
Lokales Segeberg Jugendliche mit Schlittschuhen gesehen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:00 27.01.2019
Von Thorsten Beck
An der Suche beim Ihlsee beteiligte sich auch der Rettungshubschrauber "Christoph 12" aus Ahrensbök-Siblin. Quelle: Feuerwehr
Bad Segeberg

Es gibt Momente, da schaut man lieber noch ein zweites Mal hin. So dürfte es einem Spaziergänger am vergangenen Freitagnachmittag am Ihlsee gegangen sein. Obwohl Polizei und Feuerwehr seit Tagen über sämtliche verfügbaren Kanäle eindringlich vor dem Betreten der zumeist noch höchst brüchigen Eisflächen warnen, scheinen es Unbekannte für eine gute Idee gehalten zu haben, dort ihre Schlittschuhkünste aufzufrischen. Sie lösten damit allerdings einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus, an dem sich sogar ein Hubschrauber beteiligte.

Angeblich 40 Meter vom Ufer entfernt

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg sei gegen 16 Uhr Uhr mit dem Einsatzstichwort „Wasserrettung“ zum Strandbad Ihlsee alarmiert worden“, schilderte deren Sprecher Dennis Schubring. „Ein Anrufer hatte über den Notruf mitgeteilt, dass sich zwei Jugendliche mit Schlittschuhen auf dem See befinden – etwa 40 Meter vom Ufer entfernt.“ Es habe die akute Gefahr bestanden, dass die beiden urplötzlich ins Eis einbrechen und in Lebensgefahr geraten.

Bad Segebergs Wehrführer und Einsatzleiter Mark Zielinski sei vor Ort direkt von dem besorgten Anrufer in Empfang genommen worden und habe das Gebiet zunächst mit Hilfe eines Fernglases abgesucht. Inzwischen waren laut Schubring auch der Wasserrettungszug der Segeberger Feuerwehr, Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei eingetroffen.

Hubschrauber im Einsatz

Um sicher zu gehen, wurde auch noch der Rettungshubschrauber Christoph 12 aus Ahrensbök-Siblin angefordert, der den kompletten See in mehreren Runden von oben absuchte. An der Aktion waren am Ende vier Einsatzfahrzeuge und das Schlauchboot der Feuerwehr mit 17 Einsatzkräfte sowie der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen, einem Notarzt und dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, insgesamt sieben Helfer, beteiligt. Hinzu kam noch ein Streifenwagen der Polizei mit zwei Beamten und die Besatzung des Hubschraubers.

Gefunden wurde trotz dieses Großaufgebotes letztlich nichts. „Nach rund 20 Minuten konnte die Suche ohne Feststellung eines Notfalls abgebrochen werden“, erklärte Sprecher Schubring. Wohin die Unbekannten verschwunden sind, war nicht mehr in Erfahrung zu bringen. Möglicherweise haben sie den ganzen Aufwand noch nicht einmal mit ihrem leichtsinnigen Verhalten in Verbindung gebracht.

Auch weil der Wetterdienst für Mitte der Woche wieder Minusgrade und Schneefälle angekündigt hat, warnt die Feuerwehr noch einmal ausdrücklich vor dem Betreten von Eisflächen auf Gewässern. Es bestehe weiterhin akute Lebensgefahr. 

Es ist vollbracht: 12 der derzeit 16 Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen haben den neuen Ortsverband Henstedt-Ulzburg gegründet. Die Versammlung fand am Sonnabend im Bürgerhaus statt. Die Grünen wollen nun die Arbeit aufnehmen.

Nicole Scholmann 26.01.2019

Seit 1982 wirkte Pastor Bernd Hofmann in der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Bad Bramstedt, hat ungezählte Menschen getauft, getraut, beerdigt. Am Sonntag (27. Januar, 10 Uhr Maria-Magdalenen-Kirche) wird er in den Ruhestand verabschiedet. Im Interview blickt er zurück.

Einar Behn 26.01.2019

Zu viel Arbeit für Ehrenamtler, immer höherer Verwaltungsaufwand: Der Kindergarten Mäusekinder in Fredesdorf muss sich voraussichtlich einen neuen Träger suchen. Der Elternverein, seit 14 Jahren aktiv, rief während der Gemeindevertretersitzung um Hilfe.

25.01.2019