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Segeberg Neue Bäume zum Tag der deutschen Einheit
Lokales Segeberg Neue Bäume zum Tag der deutschen Einheit
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13:37 30.09.2019
Von Einar Behn
Wegen Borkenkäferbefalls wurde der kleine Wald in der Glückstädter Straße weitgehend gerodet. Nun soll er mit dem Einheitsbuddeln wieder aufgeforstet werden. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Der Umweltausschuss beschloss auf Antrag der SPD über die Spendenplattform www.betterplace.org für 1000 Euro Bäume zum Preis von jeweils 5 Euro einzukaufen, also 200 Stück. „Wir sollten auch ein Zeichen setzen und uns am Einheitsbuddeln beteiligen“, begründete Karin Steffen (SPD) den Antrag ihrer Partei. In Schleswig-Holstein seien schon 50.000 Bäume bestellt worden „und es werden wohl über 70.000 werden“, so Steffen

Zum „Einheitsbuddeln“ hat die Landesregierung gemeinsam mit einer Reihe von Partnern aufgerufen. Schleswig-Holstein ist in diesem Jahr Gastgeber der Einheitsfeierlichkeiten und will als waldärmstes Land mit dem Baumpflanzen eine .Tradition begründen. Ziel ist es, dass reihum jedes Bundesland, das für die Einheitsfeier zuständig ist, 40.000 Bäume pflanzt und damit den Klimawandel abmildert. In Schleswig-Holstein waren die 40.000 seit dem Aufruf im Sommer dieses Jahres schnell erreicht, nicht zuletzt dank der Unterstützung der Optikerkette Fielmann. Sie hat die ersten 10.000 Bäume gestiftet und für jeden bei Betterplace gekauften Baum zwei zusätzliche gespendet, bis 40.000 zusammen waren. 

Aufforstung neben dem Klärwerk

Im Bad Bramstedter Umweltausschuss stieß die SPD schnell auf Zustimmung. Fritz Bredfeldt (Bündnis 90/Grüne) mahnte aber an, dass die Aktion auch „eine ökologische Aufwertung“ bedeuten müsse, die Bäume also nicht ziellos irgendwo hingepflanzt werden. Als ein Standort wurde ein Grundstück neben dem Klärwerk ausgeguckt. Dort hatte bis vor Kurzem noch ein kleiner Wald gestanden. Inzwischen sieht es dort trostlos aus. Die Stadt ließ einen Großteil der Bäume fällen. Sie seien vom Borkenkäfer befallen gewesen, hieß es. Nun soll das Grundstück mit den Einheitsbäumen wieder aufgeforstet werden. Bürgermeisterin Verena Jeske regte an, auch im neu gestalteten Landweg Bäume zu pflanzen. Allerdings müssten die Standorte wegen der vielen Versorgungsleitungen sorgsam gewählt werden. 

JFS pflanzt in Hagen Bäume

Da aber auch die Jürgen-Fuhlendorf-Schule sich an der Aktion beteiligt, verständigte sich der Ausschuss darauf, die Bäume erst nach dem 3. Oktober zu pflanzen.  Die Schule will unter Leitung von Lehrer Dirk Faulhaber bereits am 2. Oktober eine stadteigene Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Hagen mit Bäumen bepflanzen. Die Stadt hat das 1200 Quadratmeter große Grundstück am Steenkamp erworben, um hier für den gesetzlich vorgeschriebenen ökologischen Ausgleich bei der Erschließung von Baugebieten zu sorgen.

Auch der Wildpark Eekholt macht mit

Der Wildpark Eekholt will am 3. Oktober Flatterulmen setzen. Um 13 Uhr wird Großenaspes Bürgermeister Torsten Klinger dazu den ersten Spatenstich machen. Die Flatterulme sei typisch für Seeufer und Auenwälder. Der Verlust vieler Auenwälder habe deren Bestand stark reduziert, erklärte Wildpark-Geschäftsführer Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck. „Im Wildpark Eekholt bietet das naturbelassene Osterautal mit seinen Auenwaldbereichen einen idealen Lebensraum für die Flatterulme“, so von Schenck.

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