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Segeberg Auf Radfahrer lauern viele Gefahren
Lokales Segeberg Auf Radfahrer lauern viele Gefahren
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12:42 25.05.2019
Von Einar Behn
Mit hohem Tempo sausen die Schüler den Düsternhoop hinab, auch mal zu viert nebeneinander. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Beispiel Schäferberg/Ecke Maienbeeck: 

Mittags rasen die Auenland-Schüler hordenweise den Schäferberg hinab. Die meisten benutzen den Geh- und Radweg auf der Ostseite und fahren dann auf der Nordseite im Maienbeeck auf dem kombinierten Geh- und Radweg weiter – auf der falschen Seite. „Ich fahr’ auch immer so“, gestanden einige Kommunalpolitiker. Die Schüler haben auch kaum eine Chance. Wenn sie das Schulgelände in Richtung Innenstadt verlassen, gibt es auf der gegenüberliegenden Straßenseite weder einen Bürgersteig noch einen Radweg. Der beginnt erst ein Stück weiter südlich. Sie müssten also dort die Straße queren, was aber kaum jemand macht. Wie das Problem gelöst werden soll? Ratlosigkeit.

 Eine Lösung, die auch für andere Straßen gilt, könnte eine generelle Tempo-30-Zone für die gesamte Stadt sein. Der Verkehrsausschuss hatte bereits beschlossen, dies bei der Kreisverkehrsaufsicht zu beantragen. Die Antwort steht noch aus. Der Vorteil wäre, dass überhaupt keine Radwege mehr gebraucht würden, sondern Radfahrer gleichberechtigt die Fahrbahn nutzen müssen. Aber nicht jeder Radfahrer fühlt sich zwischen den Autos wohl. Tempo 30 könnte aber für weniger Autoverkehr sorgen, weil vielleicht mancher dann lieber die Umgehungsstraße benutzt.

Maienbeeck:

 Hier soll mehr Platz für Radfahrer geschaffen werden, in dem das das Parken wechselseitig angeordnet oder auf einer Seite verboten wird. Die Zahl der Stellplätze würde sich dadurch reduzieren, wogegen bisher stets die Geschäftsinhaber protestiert haben. Zurzeit müssen die Radfahrer die Fahrbahn benutzen, viele jedoch radeln auf den schmalen Bürgersteigen. Elternvertreter der Maienbeeckschule beklagen sich, dass ihre auf den Schulbus wartenden Kinder durch die Radler gefährdet werden. 

 Aber auch hier gilt: Bei Tempo 30 dürfte es ohnehin keinen Radweg geben.

Jürgen-Fuhlendorf-Schule: 

Mittags radeln auch hier die Schüler pulkweise den abschüssigen Düsternhoop herunter. Am Rand parken die Anwohnerautos. Trotz Gegenverkehr sausen die Jugendlichen an den Hindernissen vorbei. Ein Vorschlag aus der Runde: Die Durchfahrt für Autos verhindern, in dem dort ein absenkbarer Poller in die Fahrbahn eingelassen wird und zwar genau dort, wo bereits Betonringe die Fahrbahn einengen. Dann würden nur noch die Anlieger zu ihren Häuser fahren. Absenkbar soll der Poller sein, damit Rettungsfahrzeuge durchkommen.

Glückstädter Straße/Bleeck:

Problematisch wurde von der Runde gewertet, dass es in der Glückstädter Straße nur einen einseitigen, in beide Richtungen zu befahrenden kombinierten Geh- und Radweg gibt. Vielradlerin Sophie Adrian, Elternvertreterin der Jürgen-Fuhlendorf-Schule, bemängelte, dass die Radfahrer häufig übersehen würden, wenn aus den vielen Seitenstraßen und Grundstückausfahrten Autos kämen. Von der Beecker Brücke kommend könnte zudem die Linksabbiegespur zur Mühlenstraße verschwinden. Dann wäre auf der Fahrbahn mehr Platz für Radfahrer und sie müssten nicht verkehrswidrig auf dem Bürgersteig fahren, hieß es.

Die Ergebnisse der Rundtour sollen nun in der nächsten Verkehrsausschusssitzung ausgewertet werden. 

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