Ausgebranntes Auto und Schwerverletzte nach Unfall auf A7 bei Kaltenkirchen
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Ausgebranntes Auto und Schwerverletzte nach Unfall auf A7 bei Kaltenkirchen

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15:23 19.07.2020
Von Nicole Scholmann
Feuerwehr und Polizei wurden in der Nacht zu Sonnabend zu einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt gerufen.
Feuerwehr und Polizei wurden in der Nacht zu Sonnabend zu einem schweren Unfall auf der Autobahn 7 zwischen Kaltenkirchen und Bad Bramstedt gerufen. Quelle: Friso Gentsch
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Kaltenkirchen

Ein großes Trümmerfeld, ein BMW in Vollfeuer und eine unübersichtliche Lage: Auf dies alles trafen die Kameraden der Feuerwehr Kaltenkirchen, als sie am Freitag gegen 23 Uhr zu einem Unfall auf der A7 kamen. "Die Rauchsäule war schon an der Norderstraße in Kaltenkirchen zu sehen", berichtet Wehrführer und Einsatzleiter Thomas Schwedas. Das ist mehrere Kilometer entfernt.

Mit dem Hubschrauber zur Klinik geflogen

Zwei Personen hatten sich bereits aus dem brennenden Auto retten können, waren aber schwerverletzt. Eine Person musste mit dem alarmierten Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die zweite kam per Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Aus unbekanntem Grund war laut der Feuerwehr der BMW ins Schleudern gekommen und hatte sich mehrfach überschlagen. Als er zum Stillstand kam, fing der Wagen an zu brennen. "Es war unklar, ob sich noch weitere Personen in dem Fahrzeug befinden, und ob es noch mehr Unfallbeteiligte gibt", sagt Schwedas.

A7 wurde voll gesperrt

Die Freiwillige Feuerwehr Kaltenkirchen war mit gut 45 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen vor Ort. Neben dem Löschen des Autos musste die Unfallstelle großflächig ausgeleuchtet werden.  Die A7 wurde voll gesperrt, der Verkehr umgeleitet. Gegen 1.15 Uhr waren die Kameraden der Kaltenkirchener Wehr zurück in ihrer Wache.

Laut Thomas Schwedas war der Einsatz durch die unübersichtliche Lage ein besonderer. Er und seine Feuerwehrleute haben festgestellt, dass es seit der Tempofreigabe zwar nicht mehr Unfälle gibt als bei der Tempobegrenzung - allerdings seien die Unfälle, wenn es denn knalle, deutlich schwerer. Die A7 war während der Ausbauarbeiten nicht mit freiem Tempo zu befahren gewesen.

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