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Segeberg Auswärtige dürfen im Festumzug mitfahren
Lokales Segeberg Auswärtige dürfen im Festumzug mitfahren
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12:32 22.05.2019
Von Michael Stamp
Der Pippi-Langstrumpf-Wagen gehört zu beliebtesten Gefährten beim Bad Segeberger Kindervogelschießen. Auch er ist jetzt für Kinder aus umliegenden Orten freigegeben. Quelle: Matthias Ralf
Bad Segeberg

Am Sonntag, 23. Juni, geht das Kindervogelschießen zum bereits 140. Mal über die Bühne – mit der großen Neuerung beim Festumzug. „Wir haben jahrelang Kinder gesehen, die am Straßenrand standen und gerne mitgefahren wären“, sagt Vereinsvorsitzender Dirk Reher. „Andererseits gab es immer wieder leere Plätze auf einigen Wagen im Umzug. Daher: Alle Kinder, die möchten, dürfen von ihren Eltern angemeldet werden.“ Für welchen Wagen in welchem Geschäft die Anmeldungen möglich sind, verrät das Plakat, das in den kommenden Tagen aufgehängt wird. Auch werden diese Informationen auf der Website www.kindervogelschiessen.de bekanntgegeben. 

Prächtige Festwagen rollen am 23. Juni durch Bad Segeberg

Der Festumzug, der mit jeder Menge Musik von 8.15 bis 10.30 Uhr durch die Alt- und die Innenstadt unterwegs ist, besteht jeweils aus ungefähr 40 Wagen und Gruppen. Besonders „gefürchtet“ ist die Freiwillige Feuerwehr, von deren Wagen aus munter mit Wasserpistolen gespritzt wird. Diesen Gag haben aber andere Wagen auch schon übernommen. Besonders prächtig sind unter anderem die „Villa Kunterbunt“ mit ganz vielen Mädchen in Pippi-Langstrumpf-Verkleidung, der Elfenwagen, ein Indianerwagen, die Bäckerwerkstatt und das Fischerboot. Doch auch auf den anderen Wagen haben die Kinder eine Menge Spaß – ganz nach dem jeweiligen Geschmack. Viele Bad Segeberger schmücken ihre Vorgärten mit Luftballons oder Bändern in den Schleswig-Holstein-Farben, um den tollen Tross zu grüßen. In der Altstadt hissen viele Anwohner die Landesflagge.

Spiele auf der Rennkoppel weiter nur für Bad Segeberger Kinder

Das Spielprogramm auf der Rennkoppel hingegen wird, wie Reher betont, nicht für Kinder aus den Nachbargemeinden geöffnet. „Die Spiele selber sind nur für Bad Segeberger Kinder. Das würde sonst den Rahmen sprengen.“ Die Teilnehmerzahl ist mit jeweils tausend Kindern gleichbleibend hoch. Für jeden Jahrgang gibt es ein spezielles Spiel. Noch weitere Kinder aufzunehmen „wäre nicht zu schaffen“, sagt Reher. „Und es wäre auch nicht richtig.“ Schließlich gehen die Ehrenamtler in der Kalkbergstadt von Tür zu Tür, um Spenden einzuwerben. Von dem Geld werden Sachpreise gekauft, so dass jedes Kind mit einem kleineren oder sogar größeren Gewinn nach Hause gehen kann. Reher: „Die Spenden sind für Bad Segeberger Kinder.“

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