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Segeberg Asklepios kündigt Kaufvertrag
Lokales Segeberg Asklepios kündigt Kaufvertrag
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17:59 27.12.2019
Von Gesa Abel
Die Erschließungsstraße ins neue Gewerbegebiet hätte eigentlich schon im Juni fertig sein sollen, damit das Zentrallager gebaut werden kann. Quelle: Gesa Abel
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Bad Bramstedt

Der Asklepios-Konzern hatte im Herbst 2018 im Gewerbegebiet Süd, dem sogenannten Gewerbepark Auenland, ein 2,5 Hektar großes Grundstück gekauft. Nun erklärte ein Unternehmenssprecher: „Asklepios hat von seinem vertraglich zugesicherten Recht Gebrauch gemacht, vom Kaufvertrag zurückzutreten.“  Der Kaufpreis belief sich, laut Haushaltsplan, auf 521.000 Euro.

Im September 2019 wurden jedoch Probleme wegen des moorigen Untergrundes auf dem Baugelände bekannt. Das war der Grund für den Rücktritt vom Kaufvertrag. „Die Bodenbeschaffenheit des Grundstücks lässt den geplanten Bau des Zentrallagers nicht zu“, heißt es in einer kurzen Erklärung des Asklepios-Konzerns.

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Noch kein Alternativgrundstück gefunden

 Bürgermeisterin Verena Jeske hatte sich nach Bekanntwerden der Probleme bemüht, eine Lösung mit dem Konzern zu finden. Doch das ist bisher nicht gelungen. „Wir sind weiterhin im Gespräch“, erklärt Bürgermeisterin Jeske den aktuellen Sachstand. 

Die Ansiedlung des möglichen größten Gewerbesteuerzahlers der Stadt sein keineswegs gescheitert. Asklepios wollte sich nicht dazu äußern, ob derzeit noch Alternativen geprüft werden oder ob der Rücktritt vom Kaufvertrag auch den vollständigen Rückzug aus Bad Bramstedt bedeutet.

Kein Schadensersatz

Nach Informationen der Segeberger Zeitung wird der größte deutsche Krankenhauskonzern keine Schadensersatzforderungen wegen des gescheiterten Grundstücksverkaufs an die Stadt stellen. Das hatte lange Zeit im Raum gestanden, da die Stadt dem Konzern nicht nur ein ungeeignetes Baugrundstück verkauft hatte, sondern mit der Bebauungsplan nicht termingerecht im Januar dieses Jahres rechtskräftig wurde. Seit Juni hätte das Lager bereits im Bau sein sollen, doch zu dem Zeitpunkt gab es noch nicht einmal eine Erschließungsstraße in das Gebiet. 

Unterschiedliche Gutachten

Zu dem Baugrund gibt es aber offenbar unterschiedliche Expertisen. Auch die Stadt hatte die Wiesen am Lohstücker Weg untersuchen lassen, bevor sie sie kaufte. Danach ist eine Bebauung dort möglich, wohl aber nicht für eine 100 Meter lange Halle, wie sie Asklepios errichten will. Die ließe sich nur mit einer aufwendigen Pfahlgründung realisieren, die Halle würde dadurch erheblich teurer werden. 

In dem geplanten Zentrallager will der Hamburger Konzern seinen sämtlichen Krankenhausbedarf, außer Medikamente, lagern. Das Lager sollte weitgehend automatisiert sein, rund 50 Mitarbeiter hier beschäftigt werden. 

Zurzeit hat Asklepios sein Zentrallager an der Schnackenburgallee in Hamburg. Es ist mittlerweile für den wachsenden Bedarf des Konzerns zu klein geworden. Bereits seit 2015 sucht der Konzern einen neuen Standort, konnte sich mit der Stadt Hamburg aber nicht einig werden, weshalb die Suche aufs Umland ausgedehnt wurde.

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