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Segeberg Kirchenparkplatz wurde einfach vergessen
Lokales Segeberg Kirchenparkplatz wurde einfach vergessen
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18:05 02.08.2019
Von Einar Behn
Zurzeit wird der Parkplatz vor der Kirche genutzt, um Baumaterialien zu lagern. Wie er gestaltet werden soll, muss noch entschieden werden. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Die Planungen für den umfangreichen Ausbau des Landwegs und der Bimöhler Straße liefen schon 2017 an, zogen sich aber bis Mitte 2018 hin. Dann war es zu spät, den Landweg noch vor dem Winter fertig zu bekommen. Die Bauarbeiten wurden auf dieses Jahr verschoben, die neue Bürgermeisterin Verena Jeske machte die Angelegenheit zur Chefsache, damit es endlich losgehen konnte.

Jeske will keine Flickschusterei

Nun fiel bei einer Baubesprechung auf, dass bei der ganzen langwierigen Planung nicht an den Parkplatz vor der Kirche gedacht wurde, der ja auch zum Landweg gehört. Zurzeit stehen darauf die Baucontainer der Firma Gottwald Tiefbau aus Bimöhlen und etliche Baumaterialien. „Einfach das alte Pflaster dort zu belassen, sähe ja arg nach Flickschusterei aus“, findet Bürgermeisterin Jeske. Nach ihrer Meinung sollte er vom Material her den übrigen Flächen angepasst werden. Zu einer wesentlichen Bauverzögerung werde es nicht kommen, glaubt sie. Zurzeit werde der Platz ja ohnehin noch für die Materialien benötigt. Die dort tätige Baufirma wurde um ein Angebot gebeten.

Hochbeet an der Ampel

Wenn schon nachgebessert werden muss, dann sollte auch gleich ein weiteres Problem gelöst werden, meint Jeske. Den Fußgängerübergang vor der Kirche hätten Autofahrer gerne genutzt, um auf den Parkplatz zu gelangen. Dem will die Bürgermeisterin mit einem Hochbeet einen Riegel vorschieben.

Alleine entscheiden will sie aber über all das nicht. „Wenn die Angebote vorliegen, werden wir darüber noch in den politischen Gremien beraten“, kündigte Jeske an. Noch reiche die Zeit dafür.

"Killerbordsteine" bleiben liegen

In Sachen "Killerbordsteine" ist dagegen eine Entscheidung gefällt. Die bereits verlegten, vom ADAC Bad Bramstedt als zu scharfkantig kritisierten Granitbordsteine im Landweg werden nicht wieder entfernt. Sie entsprechen einer DIN und seien auch in vielen anderen deutschen Städten eingesetzt worden, erklärte Jeske nach Rücksprache mit den Fraktionsvorsitzenden. „Gefühlt scheint es mir diesen Stress um die Bordsteine auch nur in Bad Bramstedt zu geben", so Jeske.

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