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Segeberg Beschimpfungen gehören zum Alltag
Lokales Segeberg Beschimpfungen gehören zum Alltag
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09:06 01.11.2019
Von Uwe Straehler-Pohl
Über ihre Erfahrungen und Probleme diskutierten 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Verkehrsüberwachung aus 30 Städten. Quelle: Uwe Straehler-Pohl
Bad Bramstedt

Organisiert hatte das Treffen Bad Bramstedts „Politesse“, wie sie im Volksmund genannt wird, Marion Garling.

„Es ist nicht gerade der beliebteste Job“, sagte Garling. Nach 19 Jahren in diesem Beruf weiß sie, wovon sie redet. Um so wichtiger ist es ihr und den Kolleginnen, die Aufgaben korrekt auf Basis der aktuellen rechtlichen Bestimmungen wahrzunehmen. „Wichtig ist es auch, dass die Problemfelder nicht unterschiedlich ausgelegt werden“, ergänzt sie. Und nicht zuletzt sollten diejenigen Kolleginnen und Kollegen, die erst kurze Zeit als Überwacher tätig sind, durch das Treffen im Schloss von der Erfahrung der älteren Kollegen profitieren.

Politessen diskutierten über viele Fragen

Wie sind verkehrsberuhigte Flächen gekennzeichnet und wo kann ich kontrollieren? Welche rechtlichen Folgen hat die Nutzung elektrischer Parkscheiben, die die Zeit automatisch weiterstellen? Ist notorischen Falschparkern ein erhöhtes Bußgeld aufzuerlegen? Diese und ähnliche Fragen bewegten die Teilnehmer.

„Die meisten Deutschen haben eine Rechtsschutzversicherung und nutzen diese auch“, berichtete Polizeibeamtin Kai Hädicke-Schorries, die als Beauftragte für Verkehrsanalyse des Polizeireviers Norderstedt an der Tagung teilnahm. Die Ahndung von Parkverstößen sei dadurch sehr klageträchtig, weshalb es für die Mitarbeiter der Ordnungsämter wichtig sei, immer auf dem aktuellen Stand der Rechtslage zu sein.

Wie mit Uneinsichtigen umgehen?

Thema war natürlich auch, wie mit Verkehrssündern umzugehen sei, die sich uneinsichtig zeigen. Beschimpfungen bis hin zu Bedrohungen seien leider keine Seltenheit, berichteten Tagungsteilnehmer. „In Bad Bramstedt geht es noch. Ich gehe auch noch alleine los“, so Marion Garling. Sie lasse sich aber auch gar nicht erst auf Diskussionen ein, lautet ihr Rezept.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass die Zeit für die vielen Fragen und Probleme nicht ausreichte. Im kommenden Jahr soll es ein weiteres „Politessentreffen“ geben. „Vielleicht wieder in Bad Bramstedt, das liegt schön zentral“, so Marion Garling.

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