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Segeberg Bleeck-Rampe bleibt bestehen
Lokales Segeberg Bleeck-Rampe bleibt bestehen
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16:23 09.05.2017
Von Einar Behn
Die Fontäne schafft Atmosphäre auf dem Bleeck, aber es herrscht trotz Verkehrsberuhigung noch starker Verkehr. Immerhin haben sich die Unfallzahlen halbiert. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt.

 Bauamtsleiter Udo Reinbacher hatte zusammengetragen, was ihm gegenüber von Bürgern und Kommunalpolitiker in den letzten anderthalb Jahren geäußert wurde. Eine gute Nachricht hatte er dem Ausschuss auch mitgebracht: „Die Zahl der von der Polizei erfassten Unfälle hat sich im Vergleich der Jahre 2014 zu 2016 halbiert.“ 2015 war der Bleeck zu einer verkehrsberuhigten Geschäftszone umgebaut worden.

„Gefühlt wird aber immer noch zu schnell gefahren“, erklärte Reinbacher. Ein Grund, weshalb die SPD die umstrittene Rampe so belassen will, wie sie ist. „Ohne Rampe keine Verkehrsberuhigung“, meint Dr. Manfred Spies (SPD). Dass sich durch die steile Auffahrt häufig Staus im Straßenzug An der Beecker Brücke/Kirchenbleeck bilden, weil die Autofahrer nur extrem langsam das Hindernis überwinden können, findet Spies „hilfreich“.

Werner Weiß (CDU) konterte: „Fahren Sie mal in einem Rettungswagen mit.“ Für Kranke und Verletzte sei es kein Spaß, über solch ein Hindernis zu fahren. Und außerdem verursache sie Lärm, wenn leere Lkw darüber poltern.

So einfach lässt sich die Rampe aber wohl nicht absenken. „Sie wurde wegen der Regenwasserableitung so hoch gebaut“, erklärte Reinbacher. Die Höhe müsse also bleiben, sie könnte nur mit weniger Steigung und dafür länger gestaltet werden, was aber sehr aufwendig sei. Ein Teil der Kreuzung am Rolandseck müsste dafür aufgegraben werden.

Konkrete Maßnahmen beschloss der Ausschuss aber nicht. Grund dafür war Reinbachers Empfehlung, eine umfangreiche Verkehrszählung abzuwarten. Die werde ohnehin nötig, um in den Genuss von Städtebauförderungsmitteln für die Umgestaltung der nördlichen Innenstadt zu kommen.

Beschwerden hatte es auch wegen scharfkantiger Bordsteine gegeben, an den sich Autofahrer einen Platten geholt hatten. Die Versicherung der Stadt habe eine Schadensregulierung abgelehnt, weil sie keine Schuld bei der Stadt sah.

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