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Segeberg Beim DRK gibt's Mäntel für 5 Euro
Lokales Segeberg Beim DRK gibt's Mäntel für 5 Euro
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21:09 27.12.2018
Von Einar Behn
Monika Stecher (links) und Brigitte Vaaldiek gehören zu den 17 ehrenamtlichen Helferinnen, die sich um den Kleidershop kümmern. Zum Jahreswechsel bedankte sich der DRK-Vorsitzende Jürgen Koppelin bei den Damen. Quelle: Einar Behn
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Bad Bramstedt

Der dringend notwendige Hallenumbau für die DRK-Bereitschaft habe den Ortsverband an die Grenze seiner finanziellen Möglichkeiten gebracht, sagte Korppelin. „Jetzt endlich nähert sich diese Belastung auch dem Ende.“ Durch den Umbau der Garagenanlage im Friedrichsweg wurden für den Bereitschaftsdienst neue Räume geschaffen. „Jetzt sind wir froh für die Bereitschaft einen akzeptablen Umkleideraum und einen entsprechenden Sanitärraum anbieten zu können.“

Viele bringen Altkleider zum DRK

Gedeckt werden können solche Ausgaben zu einem großen Teil durch die Einnahmen im Secondhand-Laden des DRK-Ortsvereins am Bleeck. „Der läuft großartig“, sagt Koppelin. Die Konsumgesellschaft bringe es mit sich, dass die Kleidung immer schneller ausgewechselt werde. Viele Bad Bramstedter hätten es sich zur Gewohnheit gemacht, ihre nicht mehr benötigte Bekleidung in die DRK-Räume in der Kieler Straße 1 an der nördlichen Stadtgrenze zu bringen. Dort werden sie sortiert und was brauchbar ist dann DRK-Shop angeboten. „So sind wir in der Lage topmodische Artikel verkaufen zu können“, so der DRK-Vorsitzende. 17 ehrenamtliche Helferinnen seien mit dieser Aufgabe betraut. Vor allem am Verkauf hätten die Frauen viel Spaß, weiß Koppelin. „Auch junge Leute kaufen bei uns ein.“ Allein der Preis sei schon verlockend. „Ein Mantel für 5 Euro, wo gibt es das sonst?“ 

Kurzzeitpflege wird benötigt

Als nächstes großes Projekt strebt der 550 Mitglieder zählende Ortsverein die Einrichtung einer Tages- und Kurzzeitpflege in Bad Bramstedt an. In Bad Bramstedt werde eine solche Pflegeeinrichtung angesichts des wachsenden Anteils älterer Menschen an der Gesamtbevölkerung immer dringlicher. Er würde dafür gerne den Neubau am Düsternhopp, Ecke Tegelbarg, nutzen, wenn er nicht mehr für Flüchtlinge benötigt wird. Geplant sind dort allerdings Sozialwohnungen.

 Eingestellt werden muss 2019 das bisher einmal monatlich im Schloss stattgefundene Seniorenfrühstück. „Uns fehlen dafür die ehrenamtlichen Kräfte“, sagt Koppelin

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