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Segeberg Ende für Moorbad absehbar
Lokales Segeberg Ende für Moorbad absehbar
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12:00 31.01.2017
Von Jann Roolfs
Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach demonstrierte schon 2010 bei einer Stadtwette des NDR-Fernsehens, wie die Zukunft der Moorbäder aussehen könnte: in einer Wanne statt im Bewegungsbecken. Quelle: Jann Roolfs
Bad Bramstedt

Noch gibt es im Becken acht Sitzplätze und Bewegungsfreiheit. Was danach kommen wird, ist noch offen: Wannen oder Moor in Packungen zum Auflegen wären denkbare Alternativen. Das Klinikum führe „intensive Diskussionen mit der Stadt“, erklärt Ritter. Bad Bramstedt ist mit 12,5 Prozent Minderheitsgesellschafter in der Klinikum GmbH. Die Stadt hat ein vitales Interesse am Moor: Das Moorbewegungsbad ist ein Element, das der Stadt zu ihrem Status als Heilbad verholfen hat, und der soll unbedingt erhalten bleiben.

 Im Hintergrund der Diskussion stehen wirtschaftliche und medizinische Überlegungen. Moor als Therapiemittel ist ein Medizinprodukt, als solches wurde es im vergangenen Jahr vom zuständigen Landesprüfungsamt begutachtet, berichtet Jens Ritter. Das Ergebnis: Das Klinikum muss relativ viel Geld in die Hand nehmen für Zertifizierung und Überwachung der Anlage. Dazu kommt: Das Moorbewegungsbad wurde vor zehn Jahren in seiner heutigen Form in Betrieb genommen; seine Restlebensdauer ist überschaubar, Ritter beziffert sie auf zwei bis drei Jahre. 800000 Euro für eine neue Anlage nach altem Vorbild, diese Investition sei nicht rentabel.

 Wie es auf mittlere Sicht weitergehen soll, weiß offiziell noch niemand. „Die Diskussion steht noch ganz am Anfang“, betont Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach. Er ist sicher: „Es gehen alle sorgsam mit dem Thema um.“

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