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Segeberg Erzieherinnen erstmal auf Probe
Lokales Segeberg Erzieherinnen erstmal auf Probe
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11:00 18.02.2017
Von Sylvana Lublow
Auch Kinder mit Migrationshintergrund, wie Leonora aus Serbien (links) und Sarah aus Afghanistan, die in die Maienbeeck-Grundschule gehen, könnten von den Kooperationserziehern profitieren. Quelle: Jann Roolfs
Bad Bramstedt

Noch Ende vergangenen Jahres sollte das Projekt über drei Jahre laufen. Da es sich um eine „Erprobung“ handelt, sollen laut Kütbach nun zwei Jahre zunächst ausreichen, teilte Bürgermeister und Schulverbandsvorsteher Hans-Jürgen Kütbach auf der Sozialausschusssitzung am Donnerstagabend mit. Für dieses Projekt, das der bundesweiten Initiative „Anschwung – Für frühe Chancen“ entsprang, wurde dem Schulverband eine Förderung der Aktivregion Holsteiner Auenland eine Förderung von 100000 Euro bewilligt.

 Allerdings wird die Zeit bis zum Start im April langsam knapp. Denn noch ist kein Träger gefunden, der sich um die Einstellung der Erzieherinnen kümmern soll. „Wir können erst eine Ausschreibung starten, wenn das Landesamt die Förderung bewilligt“, so Kütbach. Die Bewilligung werde aber in der kommenden Woche ins Haus flattern. Und dann muss alles ganz schnell gehen. Kütbach hofft einen Träger zu finden, der aus seinem Personalpool zwei Kooperationserzieherinnen stellen kann.

 Welche Kitas und Grundschulen dann Nutznießer dieser pädagogischen Hilfen werden, entscheidet der Träger. Kütbach: „In anderen Kommunen hat sich gezeigt, dass zwei Kooperationserzieherinnen an mehr als zwei Standorten tätig sein können.“ Im Einzugsgebiet des Schulverbands gibt es 15 Kitas und fünf Grundschulen. Fakt ist: Nicht jede Einrichtung wird von dem Pilotprojekt profitieren können.

Mit einem fröhlichen Festakt feierten die Kinder, Erzieher und Eltern zusammen mit Gästen aus der Gemeindeverwaltung und der Politik die Einweihung der Krippe Beckersberg. Fast eine Million Euro hat der Neubau des Krippenhauses an der Beckersbergstraße in Henstedt-Ulzburg gekostet.

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