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Segeberg Hotel mit 17 Jahren Verspätung
Lokales Segeberg Hotel mit 17 Jahren Verspätung
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09:00 20.01.2017
Von Einar Behn
Die Eigentümer des Golfparkgeländes, Jean Metz und Herbert Loesing, hier bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach (rechts), wollen bis zu 10 Millionen Euro investieren. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Ein weiterer Bereich des Wohn- und Golfparkgeländes, das ursprünglich als Parkplatz und für Sportanlagen vorgesehen war, soll mit Wohnhäusern bebaut werden. Auch dem stimmte der Ausschuss zu.

 Der Hotelbau war bereits vor Weihnachten per städtebaulichem Vertrag abgesichert worden. Damit hatten sich die Eigentümer, Herbert Loesing und Jean Metz, beide eigentlich in der Hamburger Schifffahrtsbranche tätig, dazu verpflichtet, sämtliche bei der Stadt anfallenden Planungskosten zu tragen. Denn damit das Bauvorhaben rechtlich möglich ist, muss die Stadt den aus dem Jahr 2000 stammenden Bebauungsplan für Neu-Bissenmoor in einem langwierigen Verfahren ändern.

 Ein Hotel mit 140 Zimmern wurde nie gebaut, ebenso eine große Sporthalle, eine Tennisanlage und ein Parkplatz für 370 Autos. Der Golfplatz hat mittlerweile mit den Hamburger Kaufleuten neue Eigentümer, die nun, in verkleinerter Form und mit 17 Jahren Verspätung, doch noch ein Hotel bauen wollen. Architekt Baum sagte, die Investoren planten ein Gästehaus mit 80 Zimmern und angeschlossenem Spa-Bereich. Daneben sollen drei Wohnhäuser mit je zehn „serviced Appartements“ entstehen. „Das sind Ferienwohnungen, die vom Hotelservice mit versorgt werden“, erklärte Baum.

 Insgesamt wollen die Hamburger Kaufleute bis zu 10 Millionen Euro investieren. Enthalten darin ist auch ein bereits weit fortgeschrittener Umbau des Clubhauses, das im Obergeschoss ein zweites Restaurant erhalten hat. Außerdem sollen 100 Pkw-Stellplätze angelegt werden.

 In einer weiteren Änderung der ursprünglichen Pläne soll nun auch das Areal südlich der Golfparkallee, der Zufahrt zum Golfplatz, bebaut werden. Anstatt des großen Parkplatzes, der Sporthalle und der Tennisanlagen wollen die Hamburger Geschäftsleute mehrere kleine Mehrfamilienhäuser mit jeweils fünf bis sechs Wohnungen errichten.

Der Stadt Bad Segeberg sind die Baugrundstücke ausgegangen – und mittlerweile existiert eine umfangreiche Warteliste. 120 Familien würden gern in die Kalkbergstadt ziehen, finden aber keinen Bauplatz. Zuletzt wurden im Baugebiet Heinrich-der-Löwe-Ring die letzten vier verbliebenen Grundstücke veräußert.

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