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Segeberg Bad Bramstedt: Junge trieb leblos im Wasser
Lokales Segeberg Bad Bramstedt: Junge trieb leblos im Wasser
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17:02 23.06.2016
Von Sylvana Lublow
Polizeieinsatz am Freibad von Bad Bramstedt: Hier trieb ein Junge leblos im Wasser. Quelle: Sylvana Lublow
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Bad Bramstedt

Am Donnerstagmittag kam es gegen 13 Uhr zu einem tragischen Badeunfall im Freibad "Roland Oase" in Bad Bramstedt (Kreis Segeberg). Ein sechsjähriger irakischer Junge wurde leblos treibend im Schwimmbad aufgefunden. Noch vor Ort wurde das Kind reanimiert, ein Rettungswagen brachte ich ihn laut Polizei in eine Klinik. Sein Zustand sei „äußerst kritisch“.

Kurz nach dem Unglück wurde die "Roland Oase" geschlossen, alle Badegäste mussten nach Hause gehen. Unter ihnen viele Augenzeugen, die davon berichteten, dass das Kind nicht überlebt habe. Andere wiederum wollten erfahren haben, dass der Junge mit dem Hubschrauber ins Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf geflogen worden sei.

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Keine Auskunft zum Badeunfall

Weder der Bademeister noch die Stadtwerke Bad Bramstedt, die das Freibad betreiben, wollten am Donnerstag Auskunft zum Badeunfall geben. Das Freibad blieb den restlichen Tag geschlossen. Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen aufgenommen und konnte zum Unfallhergang noch kein Auskunft geben.

Anfang Mai hatte es einen ähnlichen Fall in Hamburg gegeben. Ein dreijähriger Junge hatte leblos in einem 1,40 Meter tiefen Lehrschwimmbecken des Schwimmbads St. Pauli getrieben. Badegäste entdeckten ihn dort gegen Mittag. Der Bademeister begann mit Reanimationsmaßnahmen, ehe er von einem Notarzt begleitet in ein Krankenhaus gebracht wurde. Dort starb der Junge am folgenden Tag.

Gisela Krohn 23.06.2016
23.06.2016
Harald Becker 23.06.2016