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Segeberg Kein Wohnblock neben Einfamilienhäusern
Lokales Segeberg Kein Wohnblock neben Einfamilienhäusern
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10:50 09.03.2017
Von Einar Behn
Hier am Verkehrskreisel sollen zwei Mehrfamilienhäuser gebaut werden. Quelle: Einar Behn
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Bad Bramstedt

In der Kieler Straße, von den Bad Bramstedtern gerne Alter Kieler Berg genannt, stand bis vor einigen Wochen ein gelb geklinkertes Einfamilienhaus auf einem 2000 Quadratmeter großen Grundstück. Mittlerweile ist es abgerissen, nur die Fertiggarage steht noch.

 Dem Bauausschuss lag nun eine Bauvoranfrage vor, wonach das Grundstück mit zwei Mehrfamilienhäusern bebaut werden soll, die quer zur Straße stehen. Beide sind 10,50 Meter hoch, zweigeschossig und mit ausgebautem Dach.

 Eine Nachbarin beklagte sich im Ausschuss: „Ich habe nicht verstanden, wie sich die Gebäude so in die Straße einfügen sollen. Die Firsthöhe ist viel höher als von unserem Einfamilienhaus.“ Tatsächlich ist die Westseite der Kieler Straße gesäumt von eingeschossigen Einfamilienhäusern. Aber Bauamtsleiter Udo Reinbacher wies darauf hin, dass weiter entfernt in der Straße sehr wohl Gebäude mit entsprechender Firsthöhe stehen.

 Der Bauausschuss lehnte die Voranfrage dennoch einstimmig ab. Jürgen Friedrichs (CDU) sagte: „Die beiden Kästen passen nicht in die Gegend.“ Doch damit wollte der Bauausschuss seine Absage nicht begründen, dieses Eis war den Kommunalpolitikern zu dünn. Sie führten stattdessen die Stellplatzfrage an. Laut Gesetz ist pro Wohnung ein Autostellplatz vorgeschrieben. 1,5 Stellplätze pro Wohnung müsse die Stadt wenigstens fordern, sonst werde die ohnehin schon schmale Kieler Straße zugeparkt, forderte der Ausschussvorsitzende Volker Wrage (CDU). Unglücklich gelöst sei zudem, dass die Grundstücksausfahrt genau in einem Verkehrskreisel münde.

 Das Abstimmungsergebnis wird nun der Baugenehmigungsbehörde des Kreises Segeberg mitgeteilt. Die muss letztlich über die Zulässigkeit entscheiden. In der Regel richtet sich der Kreis aber nach dem Votum der Stadt.

Die Itzstedter Gemeindevertreter wollen ihr Vorkaufsrecht auf den Itzstedter See zu nutzen. Die Besitzerin des Gewässers soll sich mit einem anderen Käufer einig geworden ist. Die Gemeinde will die siebenstellige Kaufsumme aus Sondermitteln zahlen. Damit die fließen, muss auch die Gemeinde Nahe zustimmen.

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