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Segeberg Kita-Neubau sehr wahrscheinlich
Lokales Segeberg Kita-Neubau sehr wahrscheinlich
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09:31 30.03.2018
Von Sylvana Lublow
Die 110 Krippen- und 591 Elementarplätze in den neun Bad Bramstedter Kitas reichen nicht mehr aus. Eine zehnte Kita muss gebaut werden. Quelle: Monika Skolimowska
Bad Bramstedt

Die Ausschussmitglieder baten die Verwaltung im Februar, alle Möglichkeiten zu prüfen, mehr Kita-Plätze zu schaffen.

Aktuell fehlen etwa zehn Elementar- und 40 Krippenplätze. Auf der Warteliste stehen weitere 85 künftige Krippenkinder. „Der Bedarf liegt bei den meisten Eltern bei acht Stunden und mehr“, informierte Kamensky auf der Sozialausschusssitzung am vergangenen Mittwoch: „Es sollten also Ganztagsplätze geschaffen werden.“

Mehrere Möglichkeiten wurden dem Sozialausschuss nach ausgiebiger Prüfung vorgetragen: Um zeitnah die erste Not zu tilgen, will die Stadt mit dem Eigentümer der Immobilie am Achtern Dieck sprechen, wo die Kita Wühlmäuse untergebracht ist. Dort wurde vor einiger Zeit bereits ein oberes Stockwerk zu Gruppenräumen ausgebaut. „Im Erdgeschoss wird jetzt noch ein Raum frei, in dem ausreichend Platz wäre für eine zusätzliche Krippengruppe“, sagt Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach. Der neue Träger, Kinderschutzbund Segeberg gGmbH, habe telefonisch bereits zugesagt, auch für die neue Gruppe (10 U-3-Kinder) die Trägerschaft zu übernehmen. Die Ausschussmitglieder waren von dieser ersten Lösung angetan, in ihrem Beschluss fordern sie „den Ausbau der Krippengruppe in der Kita Wühlmäuse zügig voranzutreiben“.

Als weitere Lösung schlägt die Stadtverwaltung einen Kita-Neubau mit Platz für vier Krippen und zwei Elementargruppen vor. „Es gibt nach wie vor Fördermittel vom Land für einen Neubau“, so Kütbach: „Das wird kein finanzielles Abenteuer.“ Bis maximal 75 Prozent der Baukosten können gefördert werden. Nach Prüfung mehrerer Standorte gebe es eine Präferenz: Der Großenasper Weg. „Die Fläche gehört zum Grundstück der Jürgen-Fuhlendorf-Schule und ist im Flächennutzungsplan als Gemeinbedarfsfläche dargestellt“, sagt Kütbach: „Das ist ein Glücksfall, weil kein Bebauungsplan nötig ist.“ Der Bau könnte schnellstmöglich beginnen, „vielleicht schon im Herbst“, so Kütbach. Die Ausschussmitglieder beschlossen daraufhin, die Möglichkeit eines Neubaus vorzubereiten.

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