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Segeberg Kreuzungsausbau auf 2018 verschoben
Lokales Segeberg Kreuzungsausbau auf 2018 verschoben
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16:59 16.05.2017
Von Einar Behn
Der Landweg in Bad Bramstedt wird doch erst im nächsten Jahr zur Großbaustelle. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt.

 An der Kreuzung soll seit Jahren schon eine Rechtsabbiegerspur zur König-Christian-Straße gebaut werden, damit der Verkehr auch bei geschlossener Bahnschranke abfließen kann. Auch in der Gegenrichtungen, auf der Bimöhler Straße, soll eine Abbiegespur entstehen. Da der Straßenzug Landweg/Bimöhler Straße eine Kreisstraße ist (K111), muss die Stadt die Arbeiten mit dem Kreis Segeberg eng abstimmen. Geplant ist, den gesamten Straßenzug von der Maria-Magdalenen-Kirche bis zur Ortsumgehung zu sanieren. Untersuchungen der Kanalisation haben nun vor allem unter der Bimöhler Straße erhebliche Schäden ans Licht gebracht. Im Landweg laufen die Untersuchungen noch. Damit kündigt sich aber schon jetzt eine große Sanierung an. Wenn schon alles aufgerissen wird, wollen sich auch die Stadtwerke dran hängen. Strom-, Gas-, Wasserleitungen – das alles soll ebenfalls kontrolliert und gegebenenfalls erneuert werden. Zum Abschluss werden dann die Fahrbahnen saniert.

Zuvor allerdings müssen die Stadtverordneten noch klären, ob der Landweg umgestaltet wird. Bauamtsleiter Udo Reinbacher sagte: „Am Straßenprofil dürfen wir nichts ändern, weil es eine Kreisstraße ist.“ Es könnten aber links und rechts Radfahrstreifen angelegt werden. Denkbar sei auch ein kombinierter Rad- und Fußweg, der allerdings Umbauten der Bürgersteige zur Folge hätte. Die Stadt müsste dann wohl auch Anliegerbeiträge erheben, was den Hausbesitzern im Landweg kaum gefallen dürfte. Zurzeit gibt es im Landweg keinen Radweg. Radfahrer müssen auf der Fahrbahn radeln, aber viele nutzen auch einfach den Gehweg.

„Die Bauarbeiten erfordern einen erheblichen Koordinierungsaufwand“, sagte Bauamtsleiter Udo Reinbacher. Die Stadt habe damit das Ingenieurbüro „Wasser- und Verkehrskontor“ in Neumünster beauftragt. Die Bauarbeiten sollen im Auftrag von Kreis, Stadt und Stadtwerke an nur eine Firma vergeben werden. „Das erleichtert die Abwicklung erheblich und auch spätere Reklamationen ließen sich besser durchsetzen.“ Allerdings, so Reinbacher, bräuchten die Vorbereitungen noch einige Zeit. „Die Arbeiten werden wir im Winter ausschreiben, sodass dann im nächsten Frühjahr begonnen wird.“

Gebuddelt wird voraussichtlich in mehreren Abschnitten. Zeitweilig wird es auch zu Vollsperrungen im Landweg und möglicherweise auch in der Bimöhler Straße kommen. Erst 2019 wird alles fertig sein.

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