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Segeberg Drei-Parteien-Koaltion für den JFS-Umbau
Lokales Segeberg Drei-Parteien-Koaltion für den JFS-Umbau
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19:53 09.05.2019
Von Einar Behn
An dem Schulhof hat sich seit den frühen 1970er Jahren, als die JFS gebaut wurde, nicht viel geändert. Die Schüler wünschen sich mehr Abwechslung durch Nischen und Sitzecken. Doch die Kosten explodieren. Quelle: Einar Behn
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Der Hauptausschuss hatte das zuletzt verweigert. Grund dafür war eine Verteuerung um 200.000 Euro auf nun 1,7 Millionen. Das Geld steht im Haushalt nicht zur Verfügung. Im Hauptausschuss hatte sich in nicht-öffentlicher Sitzung keine Mehrheit dafür gefunden, die Bauaufträge zu vergeben. Den von der Schule so dringend gewünschten neuen Schulhof wird es nach derzeitiger Beschlusslage in diesem Jahr nicht geben. 

Doch Schulleiter Dr. Holger Oertel will das nicht hinnehmen. Er schickte einen Brief an die Parteien, in dem er sogar auf das Wählerpotenzial der JFS-Elternschaft hinweist. CDU, Grüne und FDP setzten sich in vertraulicher Runde zusammen und beschlossen, dem Vorhaben doch noch zum Durchbruch zu verhelfen. Die SPD blieb außen vor, da sie bei dem Vorhaben wegen der hohen Kosten und der ihrer Meinung nach nicht gegebenen Dringlichkeit schon immer auf die Bremse stand. Die fehlenden 200000 Euro sollen nun durch einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, nur sie darf das, zur Verfügung gestellt werden, beschloss die Drei-Parteien-Koaltion. 

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Brumm will Sondersitzung am Sonnabend

CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Brumm bestätigte die Übereinkunft. „Ich habe bei der Bürgervorsteherin eine Sondersitzung beantragt und als Termin Sonnabend, 18. Mai, vorgeschlagen.“ Der ungewöhnliche Termin sei erforderlich, um Fristen zu wahren. Die auf die Ausschreibung erfolgten Angebote der Baufirmen verlören sonst ihre Gültigkeit. Das Gremium soll am späten Vormittag zusammen kommen, weil dann die meisten Zeit hätten, meint Brumm

Ob es so geschehen wird, steht bisher noch nicht fest. Die Entscheidung trifft Stephanie von Moers (SPD), die zurzeit Annegret Mißfeldt (CDU) als Bürgervorsteherin vertritt. Sie war bisher nicht zu erreichen. 

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