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Segeberg Neue Kita wird am Moostücken gebaut
Lokales Segeberg Neue Kita wird am Moostücken gebaut
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11:20 02.08.2019
Von Einar Behn
Die Straße Moorstücken soll, anders als von Anwohnern befürchtet, nicht die Zufahrt zur Kita werden. Quelle: Einar Behn
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Bad Bramstedt

Der Beschluss, eine neue Kita zu errichten, war bereits im Oktober 2018 gefällt worden. Damals war bekannt geworden, dass 90 Kinder mit Beginn des Kita-Jahres 2018/19 in Bad Bramstedt keinen Platz haben. Die Situation konnte ein wenig entschärft werden, in dem die Container auf dem Grundstück der Tagessätte Holsatenallee weiter genutzt werden. Sie waren eigentlich nur für die Bauphase der Kita Arche gedacht. Diese war abgerissen und neu gebaut worden. Nun haben dort 30 Krippenkinder in drei Gruppen ihre Kita und auch in der Tagesstätte Holsatenallee, untergebracht im Gemeindehaus der evangelisch-lutherischen Kirche, konnte ein weiterer Raum für Elementarplätze hergerichtet werden. 

Raumcontainer keine Dauerlösung

Doch als Dauerlösung können die Raumcontainer nicht dienen. Im Herbst letzten Jahres hatte der Planungsausschuss zwei Grundstücke für den Bau einer neuen Tagesstätte in die nähere Auswahl genommen, beide östlich des neuen Wohngebietes an der Bimöhler Straße. Eines liegt an der kleinen Anliegerstraße Moorstücken, das andere wäre über den alten Brunnenweg zu erreichen. Mittlerweile hat sich die Stadt festgelegt. Die Kita soll am Moostücken entstehen. Dort hat die Stadt nämlich bereits ein Grundstück. Der frühere Eigentümer hatte es der Stadt verkauft, weil das Neubaugebiet noch weiter bis an die Ortsumgehung, die Bundesstraße 206, heran wachsen soll.

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„Die andere Lösung wäre einfach zu teuer geworden“, erklärte Bürgermeisterin Verena Jeske. Eine morgendliche Rushhour zu der Kita will sie den Anwohnern, die auch schon im Rathaus Protest eingelegt hatten, nicht zumuten. „Wir werden eine direkte Zufahrt zur Kita schaffen“, so die Bürgermeisterin. Lediglich in der Bauphase müsse wohl der Moorstücken genutzt werden. 

Grundstück bietet Reserven

 Das Grundstück ist rund zwei Hektar groß und bietet so noch genügend Reserven, sollte die Tagesstätte später noch ausgebaut werden müssen. Wie groß sie werden soll, steht noch nicht fest. Bürgeramtsleiter Jörg Kamensky geht davon aus, dass neben den drei dann umziehenden Krippengruppen auch zwei Elementargruppen nötig werden. „Der Bedarf wird sicherlich noch wachsen, weil wir ja große Baugebiete haben“, so der Behördenchef. 

Fertigbau ist schneller und günstiger

Im Dezember und Januar können die Eltern ihre Kinder in den Kitas anmelden, danach werden die Zahlen abgeglichen. „Im Februar 2020 können wir dann entscheiden, wie groß die Kita wird", blickt Bürgermeisterin Jeske voraus. Der Zeitplan ist eng bemessen, wenn die Einrichtung bereits nach den Sommerferien 2020, wie geplant, eröffnet werden soll. Der Bürgermeisterin denkt deshalb an einen Fertigbau mit Modulen. Der sei nicht nur günstiger, sondern lasse sich auch einfacher erweitern. Zunächst muss aber ein Bebauungsplan aufgestellt werden, was ein langwieriges Verfahren mit Anhörungsphasen ist. 

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