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Segeberg Vom Bulli zum Schreiben inspiriert
Lokales Segeberg Vom Bulli zum Schreiben inspiriert
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14:33 29.08.2017
Von Sylvana Lublow
An diesem Schreibtisch entstand Lars Thomsens Buch "Nächster Halt: Irrenanstalt", ein Bericht über den Urlaub in Kroatien - Hund Snoop immer dabei.  Quelle: Sylvana Lublow
Bad Bramstedt

Er beschreibt darin, wie er und seine Frau Annemarie Zufall sich 2014 – „völlig Camping-unerfahren“, wie der Bad Bramstedter zugibt – mit einem alten VW-Bus, umgangssprachlich auch „Bulli“ genannt, und Hund Snoop auf den Weg in den Süden machten. „Die etwas andere Reise nach Kroatien“ lautet der Untertitel.

Schon vor dem dreiwöchigen Trip hatte Thomsen angefangen, die Reisevorbereitungen schriftlich festzuhalten.  Zum 40. Geburtstag ihres Mannes schenkte Annemarie Zufall ihm  ein Schreibcoaching in Hamburg bei Heidi Goch-Lange, alias Sophie Cramer, deren größter Bucherfolg „SMS für Dich“ fürs Kino verfilmt wurde.

Thomsen, der eigentlich als Finanzbuchhalter in der Neuen Flora in Hamburg arbeitet, wollte nicht unvorbereitet ins Coaching gehen. „Ich hatte bis dato einfach mal zwei Kapitel geschrieben“, erzählt der Hobby-Buchautor. „Heidi Goch-Lange fand es gut und sagte, dass man daraus eine schöne Geschichte machen kann.“ Das tat Lars Thomsen in den kommenden Monaten dann auch, allerdings nicht ohne Anstrengungen. „Es gab Phasen, da fehlte mir die Motivation“, erzählt der Bad Bramstedter.

Insgesamt anderthalb Jahre, mit Überarbeitung, brauchte er, um das 140-Seiten-Buch fertig zu schreiben. Das Lektorat ließ er im Juli 2016 Heidi Goch-Lange machen. Dann ging es ans Eingemachte. „Ich hatte mich vorher ausgiebig informiert und beschlossen, das Buch selbst über Amazon zu verlegen. Es an Verlage zu schicken, schien aussichtslos“, sagt Thomsen. Im November vergangenen Jahres war es dann endlich so weit: „Nächster Halt: Irrenanstalt“ erschien im Taschenbuchformat und als E-Book bei Amazon. Rund 200 Bücher hat er bisher verkauft.

Die Bürgerinitiative Ortsentwicklung Henstedt-Ulzburg sieht sich auf einem guten Weg im Widerstand gegen die Rewe-Ansiedlung im Gewerbegebiet Große Heidekoppel. „Nach jetzt fünf Wochen Aktivität wächst der Kreis unserer Unterstützer“, sagt Benno Colmorgen, einer der Sprecher der Initiative.

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