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Segeberg Sorge um den Landweg
Lokales Segeberg Sorge um den Landweg
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20:00 23.06.2017
Von Einar Behn
Schmale Bürgersteige, breite Fahrbahn - der Landweg könnte attraktiver aussehen. Die Geschäftsinhaber wollen bei der Umgestaltung mitreden. Quelle: Einar Behn
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Bad Bramstedt

Thomas und Silke Ehlers waren die Initiatoren eines Treffens von rund 20 Gewerbetreibenden, Praxis und Kanzleibetreibern. Sie verabredeten, Einfluss auf die spätere Gestaltung der Straße nehmen zu wollen.

Schon vor rund 15 Jahren hatte es eine Landweg-Initiative gegeben, die die Straße damals attraktiver gestalten wollte. Einige Bäume wurden gepflanzt, die Geschäfte einigten sich darauf, einheitliche Pflanzkübel vor die Tür zu stellen. Mehr ging nicht. Damals litt der Landweg, wie alle Hauptstraßen in Bad Bramstedt, unter der täglichen Blechlawine. Die Umgehungsstraße gab es noch nicht. Die Situation hat sich mittlerweile deutlich gebessert, sodass im Rathaus nun überlegt wird, den Landweg attraktiver zu gestalten. Anlass dazu ist die Komplettsanierung von Landweg und Bimöhler Straße im kommenden Jahr. Die Kanalisation soll saniert werden und der Kreis Segeberg will die Asphaltdecke erneuern. Er ist der Straßenbaulastträger für diese Kreisstraße 111, die von Hitzhusen über Großenaspe bis Neumünster führt.

Die Stadt wird die Bauarbeiten nutzen, um endlich die seit 24 Jahren bestehende Kreuzung am Bahnhof auszubauen. Doch die Großbaustelle bietet auch die Chance, noch weitere Umgestaltungen vorzunehmen. Die an einigen Stellen sehr schmalen Bürgersteige könnten verbreitert werden, wodurch auch Platz für Außengastronomie entstehen würde.

Thomas Ehlers sagt: „Wir wollen ein Wort mitreden. Uns ist es wichtig, dass die Parkbuchten erhalten bleiben.“ Darin weiß er sich einig mit vielen anderen Ladeninhabern. Die Bäckerei Wittorf hat zwar auch einen eigenen Parkplatz, doch der ist zu Stoßzeiten, vor allem wenn die Kunden am Wochenende Brötchen kaufen, viel zu klein. „Unsere Kunden halten dann in den Parkbuchten an der Straße“, hat Ehlers beobachtet. Ehlers wies zudem darauf hin, dass für Umbauten am Bürgersteig Anliegerbeiträge von der Stadt erhoben werden. Das sollte bei allen Planungen berücksichtigt werden.

Große Sorgen bereitet den Geschäftsinhaber auch die lange Bauphase. Reinbacher hatte bereits angekündigt, dass wohl das ganze Jahr gebuddelt wird, die Baustelle allerdings in Abschnitte eingeteilt wird. „Auch der Marktleiter von Sky hat schon Bammel“, sagte Ehlers. Die meisten Kunden des Supermarktes fahren nämlich über den Landweg auf den Sky-Parkplatz, nur relative wenige nutzen die rückwärtige Zufahrt über die Rosenstraße. Ehlers regt an, dass möglichst nur jeweils auf einer Fahrbahnseite gebaut wird und die Einbahnstraßenregelung in der Sellertwiete während der Bauphase aufgehoben wird, damit die Autofahrer im Kreis fahren können.

Das nächste Treffen der Landweg-Initiative ist am Montag, 3. Juli, ab 18.30 Uhr im Café der Bäckerei Wittorf. Bis dahin will sich Rechtsanwalt Stefan Bornhöft, selbst Anlieger, über die genauen Pläne der Stadt informieren.

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