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Segeberg 25.000 Euro sollen geknackt werden
Lokales Segeberg 25.000 Euro sollen geknackt werden
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09:17 26.09.2017
Von Norbert Rochna
Auch Laura Wolter (von rechts), Jette Eggert und Meike Apfelbaum wurden beim Zieleinlauf mit Applaus empfangen. Quelle: Detlef Dreessen
Bad Segeberg

„Wir werden diesmal die 25.000-Euro-Marke knacken“, sagte Bettina Kerth, Leiterin der Sportfachschaft im Kollegium. Wie in jedem Jahr hatten die Kinder und Jugendlichen sich von Verwandten, Bekannten und Unternehmern für jeden einzelnen Kilometer, den sie liefen, eine Spendenzusage eingeholt.

Während die jüngeren Schüler zwei Kilometer durch die frische Luft liefen, hatten die höheren Jahrgänge drei Kilometer zu absolvieren. Dafür gab es dann ja auch 50 Prozent mehr Sponsorengeld, das je nach Verhandlungsgeschick der Schüler 50 Cent, mal 5 Euro oder mehr pro Kilometer betrug.

Wie bei den elf vorausgegangenen Spendencrossläufen soll die Hälfte des Geldes auch 2017 wieder für einen guten Zweck gespendet werden. Von der anderen Hälfte werden Sport und Spielgeräte für die eigene Schule angeschafft.

In diesem Jahr soll wie im Vorjahr die Stiftung „RSH hilft helfen“ bedacht werden. Das kam gut an, nicht nur weil sich ein Team des Privatsenders anschließend persönlich in der Schule bedankte und sogar einen Bericht über die Aktion sendete.

Schnell wie die Schüler musste am Montag auch das die Rennleitung arbeiten. Ein halbes Dutzend Schüler stoppte die Laufzeiten der Schüler und trug sie in Listen ein. Die jeweils acht Jahrgangsbesten hämmerte Bettina Kerth in Windeseile in ihre Smartphone-Tastatur. „Am Donnerstag findet in Kaltenkirchen die Kreismeisterschaft im Crosslauf statt“, erklärte sie. Damit die Ergebnisse der Gemeinschaftsschule noch rechtzeitig in die Datenbank kommen, musste sie per Smartphone Namen und Geburtstage der jeweils acht Besten der Klassen nach Kisdorf schicken, wo der Kreis-Schulsportbeauftragten Jens Martens mit einer Computergruppe die Daten verarbeitete.

Bürgermeister Stefan Bauer (parteilos) sprach nach dem Bürgerentscheid in Henstedt-Ulzburg, bei dem es um die Betriebsform der gemeindeeigenen Kinderbetreuung ging, von einer Zäsur. „Wir werden den Eigenbetrieb zu einem Erfolgsmodell für unsere Kitas machen“, sagte er.

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