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Segeberg Lesen als Gemeinschaftserlebnis
Lokales Segeberg Lesen als Gemeinschaftserlebnis
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18:13 19.02.2019
Von Matthias Ralf
Gespanntes Zuhören: Philip Lübke las aus den "Känguru-Chroniken" von Marc-Uwe Kling vor. Quelle: Matthias Ralf
Bad Segeberg

 Rund einhundert Kinder nahmen das Angebot der Lehrkräfte und der Schülervertretung (SV) an und verbrachten einen Abend in der Schule, um gemeinsam in die Welt der Bücher einzutauchen.

"Positive Leseerfahrungen vermitteln"

„Wir wollen den Schülerinnen und Schülern positive Leseerfahrungen vermitteln“, erklärte Dominik Härig. Der Deutschlehrer hatte zusammen mit Referendarin Anita Goos die Organisation der Lesenacht übernommen. Die Sportlehrerin kümmerte sich um Bewegungsspiele, die den Leseratten zusätzlich angeboten wurden. Die Kinder konnten unter anderem auf Pedalos ihre Balancierfähigkeit trainieren und sich dabei gleichzeitig eine aktive Pause vom Lesen nehmen. 

Bücher als Schmuckstücke

Lehrerin Diana Sperl organisierte zusammen mit älteren Schülern ein Projekt in der Schülerbücherei. Hier wurden alte Bücher im Sinne des „Upcyclings“ einer neuen Bestimmung zugeführt. Mit etwas Kreativität konnte aus einem alten Schmöker beispielsweise ein dekoratives Schmuckstück werden.

„Uns geht es auch um das Lesen in der Gemeinschaft“, erläuterte Dominik Härig. Gemeinsam in fantastische Welten einzutauchen, Abenteuer zu erleben oder zusammen über eine lustige Geschichte zu lachen – das alles fördere die positive Einstellung zum Lesen. Verstärkt wurde das Gemeinschaftserlebnis durch farbenfrohe Beleuchtung und Sitzkissen in den Räumen der Deutschfachschaft.

So viel lesen wie möglich

Die jungen Teilnehmer bestätigten der Segeberger Zeitung die wohlige Atmosphäre. „Es macht Spaß, mit den anderen hier zu sein und zu lesen“, sagte Tajo Trende. Der Elfjährige aus Altengörs hatte sich gleich mehrere Bücher mitgebracht. „Ich möchte so viel lesen wie möglich.“ Klassenkamerad Magnus Pott (11) war ebenfalls begeistert. „Die Idee gefällt mir sehr gut“, erzählte der Neuengörser. Mit einem Band von „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney nahm er in seinem Sitzsack Platz und schlug die nächste Seite auf.

Neben selbständigem Lesen konnten sich die Kinder auch vorlesen lassen oder selbst ein Buch präsentieren. „Das Buch heißt: Die Känguru-Chroniken“, erzählte Philip Lübke seinen Zuhörern. Der Elfjährige hatte es sich in einem roten Polstersessel gemütlich gemacht und las einige Zeilen aus dem Roman von Marc-Uwe Kling vor. Die Zuhörer lauschten gespannt und lachten über die witzigen Anekdoten, die Philip zum Vorlesen ausgewählt hatte.

„Insgesamt bin ich nach dem gelungenen Abend sehr zufrieden“, zog Dominik Härig ein positives Fazit. „Bei den Schülerinnen und Schülern kamen besonders gut die Räume zum eigenen Lesen an, die von manchen auch zum gegenseitigen Vorlesen genutzt wurden.“

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