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Segeberg Mehrzweckhalle und Fassade saniert
Lokales Segeberg Mehrzweckhalle und Fassade saniert
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19:19 14.11.2018
Von Thorsten Beck
Schulleiter Frank Ulrich Bähr ist zufrieden: Nach der monatelangen Sanierung erstrahlt die Mehrzweckhalle in neuem Glanz. Quelle: Thorsten Beck
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Bad Segeberg

Zwischenzeitlich litten Schülerschaft und Lehrkräfte an der Hamburger Straße zudem noch unter den negativen Begleiterscheinungen, die die Erneuerung der Altbau-Fassade mit sich brachte.

180000 Euro für einen Anbau

Während der Sport-Unterricht schon seit den Sommerferien wieder läuft, sollen die restlichen Arbeiten bis Ende des Jahres abgeschlossen sein, wie Bad Segebergs Bauamtsleiterin Antje Langethal  bei einer Ortsbegehung erklärte. Knapp 2,5 Millionen Euro sind in den vergangenen Monaten insgesamt am STG verbaut worden. Rund 180000 Euro davon flossen in einen Anbau auf der Rückseite, den der Hausmeister zur Verfügung bekommt. Unter anderem soll dort künftig Material für die Mehrzweckhalle lagern.

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Mit stolzen 1,2 Millionen Euro schlägt die schon lange geplante Sanierung der aus den 70er Jahren stammenden Fassade zu Buche. Knapp 900000 Euro davon stammen aus öffentlichen Fördertöpfen, die restlichen 300000 Euro hat die Stadt aus Eigenmitteln aufgebracht. „Wochenlang wurde dafür gebohrt und gehämmert“, schilderte Langethal – und das alles bei laufendem Betrieb. „Im Rückblick sieht man über die vielen Misslichkeiten aber hinweg“, meinte Schulleiter Frank Ulrich Bähr. Der Aufwand habe sich definitiv gelohnt.

Fassaden-Sanierung längst überfällig

Die Maßnahme sei schon längst überfällig gewesen, urteilen er und Claudia Schwarz, die das Projekt im Rathaus koordiniert hat. Es sei nicht etwa nur deswegen zum jetzigen Zeitpunkt in Angriff genommen worden, weil zufällig gerade finanzielle Mittel für energetische Sanierung frei waren, betonte der Direktor. „In manchen Klassen saßen manchmal Schüler mit Schals, weil es durch die undichten Fenster hindurch zog.“

Wasserschaden noch schlimmer als befürchtet

Die Probleme mit der wohl größten Außenwirkung hatte den Verantwortlichen jedoch die Mehrzweckhalle bereitet. Der Wasserschaden dort war unmittelbar vor den Herbstferien im Oktober vorigen Jahres entdeckt worden. Es habe sich herausgestellt, dass ein Fallrohr ein Leck hatte und das gesamte Wasser, das vom Dach abgeleitet wurde, über längere Zeit in den Boden eindringen konnte, erklärte gestern Christoph Lübke von der Provinzial-Versicherung. 850000 Euro habe das Unternehmen für die Reparaturarbeiten zur Verfügung gestellt.

Stadt nutzte die Gelegenheit

Die Stadt Bad Segeberg nutzte aber die Chance, bei dieser Gelegenheit einige über die eigentliche Schadenssanierung hinausgehende Maßnahmen zu erledigen. Für eine Gesamtsumme von rund 175000 Euro wurden etwa die frei liegenden Heizungsrohre erneuert. Auch die Wandverkleidung und die Rolltore, die zu den angrenzenden Geräteräumen führen, sind nun auf dem neuesten Stand.

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