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Segeberg Container soll zwei Jahre länger bleiben
Lokales Segeberg Container soll zwei Jahre länger bleiben
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09:36 20.05.2017
Von Michael Stamp
Um diese provisorische Flüchtlingsunterkunft gibt es kommunalpolitische Differenzen. Quelle: Michael Stamp
Bad Segeberg

Im Februar vergangenen Jahres hatte die Stadt Bad Segeberg die feste Bienenhof-Flüchtlingsunterkunft mit 50 Plätzen um einen Holzcontainer mit weiteren 30 Plätzen erweitert - allerdings mit der Ankündigung, dass dies nur eine kurzfristige Lösung ist. Da die Stadt aber mittlerweile vom Kreis Segeberg erfahren hat, dass sie im laufenden Jahr noch 200 weitere Asylsuchende aufnehmen soll, wird das Provisorium voraussichtlich bis Ende 2019 verlängert. Die Entscheidung hierzu trifft die Stadtvertretung am 30. Mai.

Die Freie Wählergemeinschaft BBS klagt darüber, dass die Kommune ihre Zusage gegenüber den Einwohnern nicht einhalte. Die anderen Fraktionen und das Rathaus-Team argumentieren, dass die Stadt nicht genügend sonstigen Wohnraum für Flüchtlinge hat.

Bad Segeberg muss dieses Jahr noch 200 Flüchtlinge aufnehmen

Bürgermeister Dieter Schönfeld erklärt, dass es aktuell vor allem um Familien gehe, die durch die Flucht getrennt wurden und nun wieder zusammengeführt werden sollen. Diese Nachzügler hätten einen Rechtsanspruch auf Unterkunft, so dass die betroffene Kommune genügend Räume vorhalten muss. Aktuell habe Bad Segeberg zwar 80 Plätze frei, aber wenn wirklich alle 200 Menschen kommen, müsste weiterer Wohnraum geschaffen werden. Der Abbau einer bestehenden Unterkunft komme daher nicht in Frage.

Die Leibniz-Privatschule, die zum Jahresende nach Kaltenkirchen umziehen will, wird nun doch ihren Grundschulstandort in Weddelbrook aufgeben. „Es rechnet sich finanziell nicht“, sagte Schulleiter Egon Boesten. Rund 100 Kinder sind davon betroffen, darunter auch eine Kita-Gruppe.

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Die Gemeindevertreter in Blunk stimmten eindeutig gegen den angedachten Bau von bis zu elf Windkraftanlagen zwischen ihrem Dorf und Groß Rönnau. Während der Sitzung stieß auch sauer auf, dass örtliche Landwirte bereits Verhandlungen mit Investoren über Flächen für Windräder geführt hatten.

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