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Segeberg Jugend darf schon am 17. Mai "wählen"
Lokales Segeberg Jugend darf schon am 17. Mai "wählen"
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16:00 14.05.2019
Von Michael Stamp
Sophie Baierl vom Kreisjugendring und Thomas Minnerop vom Projekt Jugendgerechte Kommune laden für Freitag, 17. Mai, von 9 bis 18 Uhr zur U18-Wahl in den WortOrt (Oldesloer Straße 20) ein. Quelle: Michael Stamp
Bad Segeberg

Organisiert wird die Veranstaltung von Thomas Minnerop (Projekt Jugendgerechte Kommune), Torben Hermann (Jugendakademie Segeberg), Imma Terheyden-Breffka (WortOrt), Sophie Baierl (Kreisjugendring), der Stadtschülervertretung und dem städtischen Kinder- und Jugendbeirat.

Ins echte Wahlergebnis fließen die Stimmen nicht ein

In der Ergebnis der Europawahl, die am 26. Mai über die Bühne gehen wird, fließen die Stimmen der Minderjährigen natürlich nicht ein. Dafür nimmt man es beispielsweise mit dem Wählerverzeichnis auch nicht ganz so genau. Junge Leute, die ihre Stimme abgeben möchten, können das ganz unkompliziert tun. 

Bei den Regularien nimmt man es nicht so genau

„Egal, welche Staatsbürgerschaft man hat oder welchen Wohnort“, sagt Minnerop. Überhaupt zum Wahlzettel zu greifen und eine Entscheidung zu treffen, sei das Wesentliche. „Mit U18 rücken Kinder und Jugendliche selbst ihre Fragen und Wünsche ins Zentrum des Interesses. Im besten Fall wirkt U18 damit in zwei Richtungen: Junge Menschen beschäftigen sich mit Politik, und sie bringen ihre Herzensthemen in die Politik ein.“

In einem Berliner Jugendtreff fing 1996 alles an

Schon im Jahre 1996 habe es in einem Berliner Jugendtreff die erste Aktion dieser Art gegeben. Diesmal sind bundesweit ungefähr 700 Jugend-Wahllokale angemeldet. Vor fünf Jahren waren es 410 Anlaufstellen gewesen, in denen 37 000 junge Leute ihr Kreuzchen machten. Diesmal rechnen die Organisatoren mit einem neuen Teilnehmerrekord.

Jugendliche sollen mehr Beachtung finden

„Wir müssen den Kindern und Jugendlichen viel mehr zuhören“, meint Sophie Baierl vom Segeberger Kreisjugendring. „Viele Jugendliche nehmen ihr Wahlrecht viel ernster als Erwachsene.“ Darum auch die lockere Herangehensweise bei den Regularien. „Warum sollen wir es ihnen künstlich erschweren?“

Rahmenprogramm mit Musik, Infos und Europa-Quiz

Umrahmt wird die Wahl im WortOrt mit aktueller Musik und einem Europa-Quiz. „Das sind Fragen, die jeder beantworten kann“, sagt Sophie Baierl. Außerdem erfahren die Besucher, welche konkreten Vorteil die Kreisstadt Bad Segeberg und ihre Umgebung schon durch die Europäische Union gehabt hat – zum Beispiel die Einrichtung der „Kinder-Lounge“ auf dem Zeltplatz Wittenborn. Auf einer Landkarte können die Jugendlichen darüber hinaus mit einer Stecknadel dokumentieren, welche europäischen Länder sie bereits besucht haben.  

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