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Segeberg Baubeginn für Edeka
Lokales Segeberg Baubeginn für Edeka
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11:04 06.02.2014
Von Alexander Christ
Vor wenigen Tagen haben die Erdarbeiten auf dem rund 8000 Quadratmeter großen Grundstück an der Henstedter Straße in Kisdorf begonnen. Dort soll ein Edeka-Markt errichtet werden
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Kisdorf

Rund 4,5 Millionen Euro wird Procom in den Bau des eingeschossigen Gebäudes investieren, in dem auf 1650 Quadratmeter Verkaufsfläche auch ein Getränkemarkt und ein Backwarenshop untergebracht werden. Zudem entstehen auf dem Außengelände etwa 100 Pkw-Stellplätze. Außerdem wird ein Verbindungsweg für Fahrzeuge zwischen dem im Mai 2007 eröffneten Aldi und dem künftigen Edeka geschaffen.

 Zufrieden mit dem Baustart und dem künftigen Marktbetreiber ist Kisdorfs Bürgermeister Reimer Wisch: „Edeka war schon immer unser Wunschpartner“.

 Noch bis Sommer diesen Jahres deutete alles darauf hin, dass nicht Edeka, sondern dessen Mitwettbewerber Rewe neuer Nachbar von Aldi werden würde. Doch dann machte Rewe einen Rückzieher und Edeka sprang in die Bresche. Wer Betreiber der künftigen Kisdorfer Edeka-Niederlassung wird, steht nach Aussage von Marion Grundmann, Pressesprecherin von Edeka Nord aus Neumünster, noch nicht fest: „Bereits laufende Verhandlungen mit möglichen Partnern sind noch nicht abgeschlossen.“

 Edeka Nord in Neumünster, wozu auch der künftige Markt in Kisdorf gehören wird, ist eines von bundesweit sieben genossenschaftlich organisierten Großhandelsunternehmen des Edeka-Verbundes und betreibt rund 750 Märkte im norddeutschen Raum. Mit rund 5600 Mitarbeitern, darunter 1400 Auszubildende, die im vergangenen Jahr rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz erwirtschafteten, ist Edeka Nord einer der größten Arbeitgeber Norddeutschlands.

 In der Umgebung Kisdorfs gibt es zwei Edeka-Märkte in Henstedt-Ulzburg sowie weitere Filialen in Ellerau, Norderstedt, Sülfeld, Wahlstedt, Bad Segeberg und Bad Bramstedt. Übrigens: der Name Edeka leitet sich ab aus den drei Anfangsbuchstaben des 1898 in Berlin gegründeten genossenschaftlich organisierten Unternehmensverbundes „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler“.