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Segeberg Bauland in der Oststadt begehrt
Lokales Segeberg Bauland in der Oststadt begehrt
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05:55 24.10.2013
Von Einar Behn
Einige Stadtvillen stehen bereits uin der Oststadt. Auf der Wiese davor sollen noch drei weitere ermöglicht werden. Ansonsten wird hier die Bebauung mit Einfamilienhäusern vorherrschen. Quelle: Einar Behn
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Bad Bramstedt

Die Erschließungsgesellschaft LEG hat bereits eine Bewerberliste eingerichtet. Die Stadt beeilt sich nun, die Planungen voranzutreiben.

 Wie Bauamtsleiter Udo Reinbacher vor dem städtischen Planungsausschuss berichtete, sind 47 Grundstücke mit 60 Wohneinheiten auf 3,8 Hektar geplant. Direkt anschließend an die südliche Bebauung der Bimöhler Straße sollen einige Stadtvillen mit mehreren Wohnungen entstehen. Ansonsten werden in dem Baugebiet Einfamilienhäuser vorherrschen. Geplant ist auch ein Spielplatz, der den Neubürgern als „Kommunikationsfläche“ dienen soll. Die Größe von nur 1400 Quadratmetern stieß jedoch auf Kritik sowohl bei der CDU als auch bei der SPD. Sie forderten eine größere Anlage, zumal der Platz ja auch von den Bewohnern des ersten, mittlerweile besiedelten Abschnitts der Oststadt mitbenutzt werden soll. Hier hatte sich bereits im vergangenen Jahr eine Elterninitiative an die Stadt mit der Bitte gewandt, in dem Wohngebiet eine Spielmöglichkeit für die Kinder zu schaffen. Volker Wrage (CDU) und Jan-Uwe Schadendorf (SPD) möchten zusätzlich auch noch einen Bolzplatz zumindest in der Nähe des Gebietes einplanen. Das Bauamt muss nun mit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) klären, ob sie dazu bereit ist. Je größer die Spielflächen, desto weniger Bauland kann sie verkaufen. Der Quadratmeterpreis für das Bauland würde wohl steigen.

 Im nächsten Planungsschritt sollen die Unterlagen für den Bebauungsplan öffentlich ausgelegt werden, wie es das Baurecht vorschreibt. Mit den Erschließungsarbeiten wird voraussichtlich im Frühjahr begonnen.

 Östlich von dem Neubaugebiet sind noch etliche Hektar weiteres Land, das nach dem 2001 aufgestellten Flächennutzungsplan ebenfalls noch besiedelt werden soll. Östlich wird es durch die Ortsumgehung begrenzt. Die Flächen sollen abschnittsweise je nach Nachfrage in den kommenden Jahren erschlossen werden.