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Segeberg Starker Anstieg, große Unterschiede
Lokales Segeberg Starker Anstieg, große Unterschiede
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07:00 19.08.2017
25 Prozent beträgt die Preissteigerung in Henstedt-Ulzburg. Auch hier machen sich die lokalen Gegebenheiten im Portemonnaie bemerkbar. Während der Quadratmeter in Götzberg für 135 Euro zu haben ist, sind es auf dem Rhen und in Ulzburg-Süd 250 Euro. Quelle: Nicole Scholmann
Bad Segeberg

Das geht aus einer Zusammenstellung der so genannten Bodenrichtwerte zusammen, die der Kreis Segeberg jetzt veröffentlichte. Sie sollen eine Hilfestellung für alle sein, die wissen wollen, was Grundstücke wert sind, oder die nach Bauland Ausschau halten.

Am teuersten wohnt es sich im Kreis Segeberg in den Städten mit ihren Nachbardörfern. Hier sind die Preise im Vergleich von Ende 2014 zu Ende 2016 stärker gestiegen als auf dem „platten Land“. Die Nähe zu Hamburg treibt die Preise in die Höhe: Spitzenreiter beim Bauland für Einfamilien- oder Doppelhäuser ist Norderstedt am Rand der Metropole, während in entlegenen Dörfern wie Glasau im äußersten Nordosten oder Borstel im westlichsten Zipfel mit kleinem Geld gebaut werden kann.

In Norderstedt ist der Quadratmeterpreis um 8 bis 25 Prozent auf 265 bis 375 Euro gestiegen. Vor zwei Jahren waren es 245 bis 300 Euro.

17 bis 27 Prozent teurer wird das Baugrundstück in Bad Bramstedt, wobei die Unterschiede innerhalb der Kleinstadt groß sind. Während der Quadratmeter im Bissenmoor 140 Euro (2014: 120) kostet, schlägt er im engeren Stadtgebiet mit 190 (150) Euro zu Buche.

Große Spanne innerhalb Bad Segebergs

Noch größer ist die Spanne in Bad Segeberg. Für die Kreisstadt haben die Gutachter eine generelle Preissteigerung um 10 Prozent errechnet. Am günstigsten ist Bauland im Bereich Burgfelde und in Kalkbergnähe mit je 115 Euro (2014: 105). Ausreißer nach oben ist die begehrte Wohngegend Am Ihlsee. Wenn es dann zu haben wäre, müsste man für ein Grundstück dort 250 Euro je Quadratmeter hinblättern, 2014 waren es 230 Euro.

25 Prozent beträgt die Preissteigerung in Henstedt-Ulzburg. Auch hier machen sich die lokalen Gegebenheiten im Portemonnaie bemerkbar. Während der Quadratmeter in Götzberg für 135 Euro (2014: 110) zu haben ist, sind es auf dem Rhen und in Ulzburg-Süd 250 Euro (2014: 160).

Ebenfalls 25 Prozent mehr müssen potentielle Häuslebauer in Kaltenkirchen locker machen. Zwischen Stadtrand und engerem Stadtgebiet gibt es nur kleine Unterschiede, aktuell sind es 205 oder 210 Euro, 2014 waren es 165 und 170 Euro.

Für Wahlstedt geben die Fachleute einen generellen Quadratmeterpreis von 85 Euro (2014: 70) an, in Trappenkamp sind es 70 (60) Euro. Das bekannte Nord-Süd-Gefälle innerhalb des Kreisgebiets zeigt sich auch beim Hausbau in ländlichen Bereichen. Glasau, Damsdorf und Tarbek im Nordosten können mit Quadratmeterpreisen von 40 Euro locken, in Borstel und Föhrden-Barl im westlichsten Zipfel sind es 60 Euro. In Ellerau im Südwesten hingegen werden 230 Euro (2014: 190) verlangt.

Mehr über die Baulandpreise inklusive Grafik in der Segeberger Zeitung.

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