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Segeberg Landweg und JFS: Kosten explodieren
Lokales Segeberg Landweg und JFS: Kosten explodieren
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08:02 02.05.2019
Von Einar Behn
Der Landweg wird in Kürze zur Großbaustelle. Bürgersteige und Fahrbahn, alles wird erneuert. Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Landweg und Bimöhler Straße sollten schon im letzten Jahr saniert werden. Die Stadtverwaltung verschob die Bauarbeiten dann aber um ein Jahr. Ein Grund Die Arbeiten sollten besser im Winter ausgeschrieben werden, weil dann meistens günstigere Preise erzielt werden. Doch die Arbeiten wurden nicht im Winter sondern erst im Frühjahr 2019 ausgeschrieben. Ergebnis: Sie werden 800.000 Euro teurer als geplant und belaufen sich nun auf über 7 Millionen Euro. Die Anlieger werden sich auf höhere Straßenausbaubeiträge einstellen müssen.

Verschieben war keine Option

Der Hauptausschuss vergab dennoch die Bauaufträge in nicht öffentlicher Sitzung. Ein nochmaliges Verschieben sei keine Option gewesen, sagte Bürgermeisterin Jeske. Diverse beteiligte Versorgungsfirmen, die Leitungen verlegen wollen, hätten sich auf die Sanierung des Landwegs in diesem Jahr eingestellt, so die Rathauschefin. „Wir wollen im Mai an der Kirchenkreuzung beginnen und Weihnachten dann an der König-Christian-Straße angelangt sein“, erklärte sie. 2020 sollen die Arbeiten in der Bimöhler Straße fortgesetzt werden. 

 Kämmerer Gerhard Jörck müsse nun prüfen, wie die zusätzlichen Kosten aufgefangen werden können, sagte die Bürgermeisterin. Möglich wären Einsparungen an anderer Stelle, oder aber ein Nachtragshaushalt, der dann eine entsprechende Neuverschuldung ausweist.

JFS wird um 200.000 Euro teurer

Zweite Hiobsbotschaft: Die Neugestaltung der Außenflächen an der Jürgen-Fuhlendorf-Schule werden vor allem durch die Kanalsanierung um 200.000 Euro teurer als vorgesehen. Das zusätzliche Geld steht im Hausdamit nicht zur Verfügung. 

Doch das ist nicht der einzige Grund, warum der Hauptausschuss in nicht-öffentlicher Sitzung eine Vergabe der Arbeiten an die Baufirmen verweigerte. Es habe im letzten Jahr mehrere Honorarvereinbarungen mit dem Architekten gegeben, die in der Summe oberhalb der Wertgrenzen lagen, die der Bürgermeister ohne Beschluss der politischen Gremien vergeben darf. Die CDU-Fraktion habe das beanstandet, erklärte Jeske. Nach Informationen der Segeberger Zeitung soll es um Honorare von zusammen rund 200.000 Euro gehen. 

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