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Segeberg Hier wird vier Tage Gas gegeben
Lokales Segeberg Hier wird vier Tage Gas gegeben
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15:18 01.09.2018
Von Jann Roolfs
Auf dem Motocross-Kurs auf dem Flugplatz Hartenholm wird während des Werner-Rennens ein Lauf zur Deutschen Meisterschaft im Quad-Motocross ausgetragen. Quelle: Jann Roolfs
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Hasenmoor

Die Veranstalter des Werner-Rennens vermarkten ihr Großereignis als „größtes Motorsport-Festival“ in Europa, unter anderem mit Beschleunigungsrennen, Traktor-Pulling, Mofarennen und eben Motocross. Für einen offiziellen Wertungslauf braucht es einen Ortsclub, der das Ganze nach den Regeln des DMSB ausrichtet, des Deutschen Motorsport Bunds. Und so kam der Motocross- und Enduro Club (MCE) Tensfeld aus dem Kreis Segeberg dazu, diesen Meisterschaftslauf zu organisieren.

3500 Fahrer und Mechaniker in Hartenholm

Die Motocross-Bahn steht nicht nur für den Meisterschafts-Lauf zur Verfügung. Insgesamt um die 500 Fahrer werden übers Wochenende ihre Runden auf dem Kurs drehen, in der Mehrheit Motorräder.

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Weitere "offizielle" Rennen innerhalb ihrer Disziplin sind in Hasenmoor unter anderem die "Cross Finals" der Motorrad-Motocrosser und die 30-Meter-Drag-Rennen der Unicycles (einrädrige Motorräder mit einer Kufe vorn) um WM-Punkte. Insgesamt zählen Fahrer und Mechaniker beim "Werner-Rennen" rund 3500 Leute.

„Am Anfang haben wir uns ein bisschen gefreut“, sagt Holger Zankel, Vorsitzender des Motocross-Vereins MCE Tensfeld. Knapp 80 der rund 340 Klubmitglieder sind auf dem Flugplatz Hartenholm unterwegs. Die MCE-Leute stellen Streckenposten, organisieren alles und überprüfen die 30 Quads, die sich am Sonnabend messen werden. Die Fahrer kommen aus Deutschland, Norwegen, Tschechien, Belgien und den Niederlanden; aus Schleswig-Holstein ist keiner dabei. Bagger mussten auf dem Feld am Flugplatz viel Erde bewegen, um die Kurven und Hügel anzulegen. 

Viel Bürokratie nach Feierabend

Als Organisatoren haben Zankel und seine Leute freien Eintritt beim Werner-Spektakel. „Die meisten campen hier“, nach Hause kommt auch Zankel selbst an diesem Wochenende nicht. Ausnutzen kann der Motorsportler sein Freiticket allerdings kaum: Wenn abends die Rennen beendet sind, beschäftigt er sich noch mit der Bürokratie. Zankels Fazit: „Im Moment sage ich: ein Mal und nie wieder.“

Hier finden Sie Bilder vom Werner-Rennen.
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