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Segeberg Stagat soll Wir-Vorsitz ruhen lassen
Lokales Segeberg Stagat soll Wir-Vorsitz ruhen lassen
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18:20 13.01.2020
Von Michael Stamp
Marlis Stagat will den Job von Dieter Schönfeld: Sie möchte Bürgermeisterin werden und tritt für die CDU an. Ob der Sozialdemokrat eine dritte Amtszeit anstrebt, ist noch offen. Quelle: Archiv
Bad Segeberg

„Für die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Unternehmergemeinschaft ist Überparteilichkeit eine Grundvoraussetzung“, erklärt SPD- Fraktionsvorsitzender Dirk Wehrmann. „Insofern raten wir der designierten Bürgermeisterkandidatin Marlis Stagat zur Vermeidung von Interessenkonflikten, diese Funktion bis zur Wahl ruhen zu lassen.“

Doppelfunktion ist für die SPD nur "schwer vorstellbar"

Nach Ansicht der Sozialdemokraten in der Bad Segeberger Stadtvertretung „ist eine solche Doppelfunktion schwer vorstellbar und läge wohl auch nicht im Interesse der Unternehmergemeinschaft“. Die SPD beruft sich dabei auf die Satzung des Vereins. „Es mutet schon etwas befremdlich an, dass die Vorsitzende ankündigt, den Verein weiterhin führen zu wollen, wenn die Satzung des Vereins 'parteipolitische (…) Gesichtspunkte’ ausschließt“, führt Stadtvertreterin Traute Prang aus. Die SPD-Fraktion betont, dass sie die Zusammenarbeit mit "Wir für Segeberg" sehr schätzt. „Wir sehen die Gefahr, dass durch die Doppelfunktion der Kandidatin die bisher so gute überparteiliche Zusammenarbeit gefährdet werden könnte.“ Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kirsten Tödt fügt an: „Wir wünschen uns, dass 'Wir für Segeberg' und die designierte Kandidatin zeitnah die richtigen Schlüsse ziehen.“

Marlis Stagat will Funktion bis zur Wahl behalten

Marlis Stagat ist parteilos, wurde aber von der örtlichen CDU als Kandidatin für die noch nicht terminierte Bürgermeisterwahl ausgesucht. Formal muss aber noch der Ortsverband über die Personalie entscheiden. Die Klein Gladebrüggerin will vorerst sowohl ihre Agentur als Bezirkskommissarin der Provinzial-Versicherung weiterführen als auch den Vorsitz bei "Wir für Segeberg" behalten. Erst nach erfolgreicher Wahl möchte sie sich von ihren bisherigen Aufgaben trennen. 

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