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Segeberg CDU: Ärztezentrum ins Raiffeisenhaus
Lokales Segeberg CDU: Ärztezentrum ins Raiffeisenhaus
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16:36 23.09.2019
Von Einar Behn
Im Raiffeisenhaus am Bad Bramstedter Marktplatz werden bald Büros frei. Platz für ein Ärztezentrum? Quelle: Einar Behn
Bad Bramstedt

Wie Ingmar Kampling der Segeberger Zeitung bestätigte, werden in den nächsten Monaten 35 Mitarbeiter der Raiffeisenbank Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg ihr Büro im Raiffeisenhaus in Bad Bramstedt räumen und nach Pinneberg umziehen. „Für die freiwerdenden Räume suchen wir solvente Mieter“, so Kampling. Für Ärzte, Architekten oder andere Freiberufler seien die Räume gut geeignet.

Die CDU sieht in der Nutzung der Räume eine Alternative zu „einem stadteigenen Neubau“ eines Ärztezentrums, erklärte Fraktionsvorsitzender Stefan Brumm. Der wäre mit erheblichen Investitionen verbunden und die Stadt würde sich langfristig binden. 

CDU: idealer Standort

Der Standort am Bleeck sei „ideal geeignet“, das moderne Bankgebäude befinde sich unmittelbar im Zentrum Bad Bramstedts. Die CDU-Fraktion sprach sich einstimmig dafür aus, dass diese Möglichkeit von der Verwaltung „vorurteilsfrei und zügig verfolgt wird.“ Mit einem kommunalen Ärztezentrum will die Stadt dem drohenden Ärztemangel in Bad Bramstedt begegnen. 

35 Mitarbeiter gehen nach Pinneberg

Die Fusion der Volksbank Pinneberg-Elmshorn und der Raiffeisenbank Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg gilt vertraglich bereits seit dem 1. Januar 2019. Am 26. Oktober soll nun die technische Fusion erfolgen, es gibt dann nur noch eine IT-Anlage. Im November werden 35 Mitarbeiter von Bad Bramstedt zum künftigen Firmensitz Pinneberg wechseln. Dadurch werden eine größere Zahl von Büros frei. Alle zentralen Bereiche der Bank, die nicht unmittelbar mit Kunden zu tun haben, werden Bad Bramstedt verlassen, auch die beiden Bankvorstände Ingmar Kampling und Andreas Jeske. Die neue Bank wird dann vier Vorstände haben, die sich das Gebiet aufteilen. Kampling wird für Bad Bramstedt und Umgebung zuständig sein, Jeske für den Raum Henstedt-Ulzburg

Kunden merken von Fusion wenig

Die Kunden werden von der Fusion wenig merken. „Der Betrieb läuft wie gewohnt weiter, im Erdgeschoss des Hauses wird sich nichts ändern“, erklärte Kampling. Auch die Firmenkundenbetreuung im ersten Stockwerk bleibt erhalten, ebenso die Vermögensberater und Verbundpartner. 

Zweitgrößte Bank in SH

Das Raiffeisenhaus am Bleeck war 2007 eröffnet worden. Es ist seitdem der Firmensitz der Raiffeisenbank Bad Bramstedt/Henstedt-Ulzburg. Zuvor hatte dort das „Hotel zur Post“ gestanden, das dem Neubau weichen musste. Die neu entstandene Bank ist nach VR Bank Nord mit Sitz in Flensburg die zweitgrößte Genossenschaftsbank in Schleswig-Holstein. Zusammen verzeichnen die Bad Bramstedter und Pinneberger am Ende des Geschäftsjahres 2018 eine Bilanzsumme von 2,8 Milliarden Euro. Der Anteil der Bad Bramstedter beträgt daran knapp 0,6 Milliarden Euro.

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