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Segeberg Carstensen versprach, sich um Sorgen von Bürgern zu kümmern
Lokales Segeberg Carstensen versprach, sich um Sorgen von Bürgern zu kümmern
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17:27 01.09.2009
Kaltenkirchen

September einschwor. „Die Landtagswahl ist noch nicht gewonnen. Wir müssen noch eine Schippe drauflegen“, betonte der Regierungschef mit warnendem Hinweis auf die Wahlschlappen der CDU am vergangenen Wochenende im Saarland und in Thüringen.

Carstensen selbst hat sich ein enormes Arbeitspensum mit zahlreichen Auftritten aufgebürdet, um an der Basis die Wähler zu mobilisieren. „Ich möchte Ministerpräsident in Schleswig-Holstein bleiben“, rief der 62-jährige Christdemokrat ins Publikum und versprach eine Politik mit Augenmaß, aber - wegen des auf mehr als 20 Milliarden Euro angewachsenen Schuldenberges des Landes - ohne finanzielle Experimente. „Sozial ist nicht der, der das Geld anderer Leute verteilt. Sozial ist derjenige, der dafür sorgt, dass es etwas zu verteilen gibt“, sagte Carstensen, der auch die Bürgernähe als Markenzeichen seines Politikstils bezeichnete. „Wir kümmern uns um die Menschen und auch um jeden einzelnen Arbeitsplatz in Schleswig-Holstein“, erklärte der Regierungschef und CDU-Landesvorsitzende, der trotz seines vollen Terminkalenders länger als zunächst geplant im Bürgerhaus blieb und ein offenes Ohr für persönliche Anliegen von Besuchern hatte. Unter anderen nutzte Else Bölck aus Schmalfeld die Gelegenheit zu einem Gespräch mit dem Ministerpräsidenten. „Die Politiker sollten mehr für die Senioren tun“, meinte die 80-Jährige, die sich für ihre Generation ein größeres Angebot an betreuten Wohnungen wünscht. „Wenn Sie Sorgen haben, schreiben Sie mir einen Brief. Ich werden mich persönlich um Ihr Anliegen kümmern“, versicherte Carstensen. Bei sich zu Hause im Elisabeth-Sophien-Koog auf der Halbinsel Nordstrand habe er einen Anrufbeantworter. Regelmäßig höre er das Band ab und würde dann zurückrufen: „Manchmal sind die Leute sehr erstaunt, dass ich mich wirklich bei ihnen melde. Meine Nummer steht übrigens im Telefonbuch.“

Christdemokrat Carstensen versprach den Zuhörern auch, sich als Ministerpräsident ebenfalls weiterhin um Bürger mit Problemen zu kümmern, die ihm nicht schreiben oder ihn anrufen würden. Beispielsweise müsse noch mehr dagegen unternommen werden, dass viele Kindergartenkinder ohne Frühstück im Bauch in die Tagesstätte kommen.

Zuhörerin Else Bölck aus Schmalfeld war wie viele andere Besucher im Bürgerhaus sehr angetan von den Äußerungen des CDU-Spitzenkandidaten. „Der gefällt mir“, sagte die Seniorin. Für sie steht bereits fest, welcher Partei sie am 27. September ihre Stimme geben wird.

zwi

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