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Segeberg DRK bietet für alle Altersgruppen etwas
Lokales Segeberg DRK bietet für alle Altersgruppen etwas
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20:19 12.05.2019
Jacob (4) und Mattes (eineinhalb) Lanz nutzten die Gelegenheit, auf dem Motorrad, das ihr Vater Florian als ehrenamtlicher Helfer der Motorradstafffel des DRK fährt, auch einmal Platz zu nehmen. Quelle: Uwe Straeheler-Pohl
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Henstedt-UIzburg

„Das Deutsche Rote Kreuz ist mehr als Hilfe und Krankentransport“. Das sagte die stellvertretende Bürgermeisterin, Claudia Meyer, in ihren Grußworten zum 50-jährigen Jubiläum des Ortsvereins Henstedt-Ulzburg. Das sie damit Recht hat, konnten gestern die Besucher des Aktionstages anlässlich des Jubiläums rund ums Bürgerhaus feststellen. Das DRK präsentierte dort seine vielfältigen Aktivitäten. 

Gegründet wurde der Ortsverein 6. Dezember 1968, ein Jahr später wurde das Jugendrotkreuz aus der Taufe gehoben. „Wir wollten die Jubiläen möglichst dicht an den Weltrotkreuztag legen, der immer am 8. Mai eines Jahres stattfand", erklärte der Ortsvereinsvorsitzende Mirko Brix die kleine Verspätung der Feier.

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Am Bürgerhaus präsentierte das DRK die Motorradstaffel, seine Fahrzeuge, das 45-köpfige Jugendrotkreuz stellte sich vor und die Tanzgruppe zeigte ihr Können. Der Kreisverband war mit seiner Hundestaffel präsent. Und auch ein Kindermusikgarten hat das DRK. „Wir bieten etwas für alle Generationen“, sagt Mirko Brix, der seit 2004 Ortsvereinsvorsitzender ist. 

Motorradstaffel ist unverzichtbar

Besonderer Anziehungspunkt für Kinder und Erwachsene war am Aktionstag die Motorradstaffel. „Elf Mitglieder gehören zur Staffel: Notfallsanitätern, Rettungsassistenten oder Rettungssanitätern“, erklärte Florian Lanz, der der Staffel selbst angehört. Dort, wo größere Strecken bewältigt werden müssen, die Verkehrslage sehr dicht ist oder auch bei Veranstaltungen wie Radrennen seien die Motorräder mit ihrer Notfallausstattung ein unverzichtbares Einsatzmittel. 

Bei Katja Hollstein, DRK-Jugendgruppenleiterin, konnten die Kinder die Grundlagen der ersten Hilfe im „Bärenhospital" kennenlernen. Ganz praktisch durften sie selbst dem „Patienten“, ein großer Teddy-Bär, einen Verband anlegen. „Unsere JRK-Kinder zeigen, wie das geht. Von Kind zu Kind funktioniert das besser“, meint Hollsteing. Und so zeigte der siebenjährige Jannes, nachdem er sich als „Ersthelfer“ im Anlegen eine Mullbinde geübt hatte, Interesse, Mitglied im JRK zu werden.

Auch Angebote für Senioren

Auch im Sozialbereich stellt der Ortsvereins viel auf die Beine. Für Senioren gibt es Gedächtnistraining, Gymnastik und sogar Englischunterricht. 

Vorsitzender Brix kann eine steigende Tendenz bei der Zahl der aktiven Mitlieder vermelden. Zurzeit sind es 140. Sorgen bereitet ihm aber der Rückgang der fördenden Mitglieder, die mit ihrem Vereinsbeitrag die finanzielle Basis des Vereins bilden.

Von Uwe Streahler-Pohl

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