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Segeberg Großaufgebot nach Fehlalarm
Lokales Segeberg Großaufgebot nach Fehlalarm
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18:08 13.03.2017
Von Thorsten Beck
Mit einem Großaufgebot war die Polizei in Bad Segeberg angerückt. Quelle: dpa
Bad Segeberg

Vom ZOB aus näherten sich die Ordnungshüter – zum Teil hinter Schutzschilden – mit Maschinenpistolen im Anschlag dem Gymnasium am Markt, an dem der reguläre Unterricht zu diesem Zeitpunkt bereits weitgehend beendet war. Grund für die Aufregung: Kurz zuvor war im Gebäude der Amok-Alarm ausgelöst worden. Die Ursache war vermutlich ein technischer Defekt in der Anlage, wie sich später herausstellte. Die Polizei sprach von einem Kurzschluss.

 „Wenn ein solcher Alarm in der Leitstelle aufläuft, werden natürlich sofort alle verfügbaren Kräfte zusammengezogen“, erklärte der Leiter des spektakulären Einsatzes, Polizeihauptkommissar Norbert Sommer, der Segeberger Zeitung. Rasch hatten er und seine Leute sich aber davon überzeugt, dass tatsächlich keine Gefahr drohte. Einen Schülerstreich hält der erfahrene Polizist für unwahrscheinlich: An den Knopf komme niemand mal eben schnell heran.

 Auf großes Unverständnis stieß bei den Einsatzkräften allerdings das Verhalten einiger Personen, die sich noch in der Schule aufhielten. Obwohl die zum Amok-Alarm gehörende Durchsage mit Verhaltensanweisungen über die Lautsprecher lief, nahmen manche die Sache von vornherein nicht ernst. „Wenn wir hier derart bewaffnet und ausgerüstet ankommen, dann ist das kein Spaß“, stellte Sommer klar. Einer Anordnung, das Gebäude zu verlassen, sei sofort und ohne Diskussionen nachzukommen.

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