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Segeberg Volklands wechseln zur CDU
Lokales Segeberg Volklands wechseln zur CDU
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16:07 16.09.2019
Von Sylvana Lublow
Auch nach ihrem Austritt aus der Wählergemeinschaft und der Stadtvertreterfraktion von Pro Kaki sprechen Renate und Thomas Volkland noch mit Pro-Kaki-Fraktionschef Reinhard Bundschuh (stehend). Quelle: Klaus-Ulrich Tödter
Kaltenkirchen

„Ja, wir haben uns für die CDU entschieden und sind dort auch herzlich aufgenommen worden“, sagt Renate Volkland. Das Ehepaar hatte seine Mandate behalten, zum Missfallen der Pro-Kaki Wählergemeinschaft, die darin eine Verfälschung des Wahlergebnisses sieht. Pro-Kaki verliert durch den Weggang des Ehepaars zwei Sitze in der Stadtvertretung.

Mit CDU die meisten Schnittmengen

„Die CDU ist die größte Fraktion, dort können wir gut mitwirken“, begründet Renate Volkland die Entscheidung: „Wir haben auch auf die Kreis- und Landespolitik geschaut. Mit der CDU haben wir die meisten Schnittmengen.“ Erst seit ein paar Tagen sind sie nun Teil der lokalen CDU – und fühlen sich wohl damit. „Es fühlt sich richtig an“, so Renate Volkland, die auch weiterhin zweite stellvertretende Bürgervorsteherin bleiben will.

Kleine Parteien profitieren vom Wechsel

Wie es in der CDU mit den Volklands nun weitergehen soll, wie die Sitze in den Ausschüssen verteilt werden, darüber müsse erst noch entschieden werden. „Das wird noch besprochen. Wir wollen niemandem etwas wegnehmen, wir wollen für die Stadt mitgestalten, das ist unsere Ziel“, so Renate Volkland. Fakt sei, dass die kleinen Fraktionen, also die Linke und die AfD von dem Wechsel profitieren könnten. Statt die Ausschüsse untereinander aufzuteilen, wie bisher, könnten beide Fraktionen nun in jedem Ausschuss einen Sitz bekommen.

MSC-Streit: Mit Pro-Kaki nicht einer Meinung

Den Ausschlag für das Verlassen der Wählergemeinschaft, die das Ehepaar mitgegründet hatte, gab der Streit um die geplante Trainingsstrecke für den MSC Kaltenkirchen. Pro-Kaki waren erst für den Plan, hatten sich nach Gründung einer Bürgerinitiative jedoch umentschieden. Volklands konnten diese Entscheidung nicht mittragen. Sie sind für die Trainingsanlage – „und jetzt dürfen wir das auch öffentlich äußern“, sagte Renate Volkland: „Es fühlte sich einfach nicht mehr richtig an, Teil von Pro-Kaki zu sein.“

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